Dominkovits Péter: Adalékok és források a soproni evangélikus városvezető és szellemi elit 17 - 18. századi társadalomtörténeti kutatásához, végrendeletek (Sopron, 2018)
Források
Nicolaus Valentini189 a helyi evangélikus gimnázium con-rectorának a végredelete Sopron, 1757. április 22. 45. Jn Nahmen Jesu. Habe ich Nicolaus Valentini, der Zeit Con-Rector in den evangelischen] Gymnasio allhier, in Betrachtung allgemeiner Sterblichkeit, bey zwar schwachen Leibes, doch Gott lob, gesunden Gemiths Kräfften, ganz wohlbedächtig, über mein zeitliches Vermögen, welches durch Gottes Seegen mit vieller Müh und Arbeit erworben, in Gegenwart Endes unterschriebenen und ordentlich hierzu erbetenen Herrn Gezeugen, folgender Gestalt disponiret. Erstlich und zu förderst befehle meine durch Christi Blut theur erlöste Seele in die gnaden Hände meines Himlischen Vatters, den entseelten Cörper aber, seiner Zeit, christlichen Gebrauch nach zur Erde zu bestatten. Anderstens legire zu dem allhießigen Burger-Spittal vier Gulden, zu dem allhießi- gen Lazareth zwey Gulden, zu dem allhießigen evangelischen] Bethauß dreyßig Gulden Rhein[isch]. Drittens verschaffe den Stephan Ringhofer Burgern allhier, und dessen Ehewürt- hin wegen ihrer mir erwiesenen viellen Treu und Diensten, zusamen funffzig Gulden. Viertens legire meiner leiblichen] Schwester, Frauen Anna Stephankovitsin, ge- bohrnen Valentinin ehelichen Kindern, fahls noch einige in Leben, vnd sich ge- nugsahm legitimiren würden, zusamen zweihundert Gulden Rhein[nisch], welche denenselben, gegen genugsahmer Legitimation, von meiner universal Erbin Übermacht werden sollen. Fünfftens was über bevor und nachstehende Legata an meinen Vermögen, an- noch übrig seyn mag, wie es im[m]er Nahmen haben möge, nichts davon aus- genohmen, darin seze hiermit meine Liebe Ehe Consortin Susannam, gebohrne Liszkyn zu meiner wahren universal Erbin ein, ohne aller gerichtliche] Sperr und Inventur, in Hoffnung es werde derselbe in ihren künftigen Wittwenstandt sich der Gottes Furcht und allen christlichen Tugenden befleissen, bey ihren etwan zu verändernden Standt behutsahm verhalten, nichtes ohne Rath aufrichtiger Freunde vornehmen, und dan in allen Umgang und Auführungen so verhalten, daß dadurch weder ihr, noch ihren Ehe Consorten nach seinen Todt, einige Unehre und Beschimpffung zugezogen werde. 189 Daniel Hajnóczy kinevezésével a lyceum rektori posztjára 1740-ben Nicolaus Valentini lépett a helyébe a con rectori hivatalba. Felesége Susanna Liszkyn. 199