Dominkovits Péter: Adalékok és források a soproni evangélikus városvezető és szellemi elit 17 - 18. századi társadalomtörténeti kutatásához, végrendeletek (Sopron, 2018)

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Johann Georg Balogh176 evangélikus tanár és felesége Maria végrendelete Sopron, 1712. február 2. 37. In Jesu Nahmen, Amen! Haben wir beyde Con- und Eheleüte, als Joh[ann] Georg Balogh, Stadt-Burger alhi- er, und jch Maria seine ehe [liehe] Haußfrau in christgezihmender Betrachtung, wie alles jrdische, sonderlich] das menschliche Leben, vielen veränderlichen Zufällen, zumah[len] bey diesen gefähr[liehen] und mit ansteckender Seüche der Pestilenz behaffteten Zeiten, unterworffen, so daß kein kein177 Mensch vor des allzugewis­sen Todes, ungewisser Stunde gesichert, sondern sich billich zu einem see[ligen] Abschied allzeit fertig halten solle; als haben wir noch, Gott Lob, bey gesunder Ver- nunfft, und guten Vorbedacht, keines von dem andern, mit süssen, und schmei- chelhafften Worten dazu beredet noch mit Gefährden hintergangen, sondern freye­igen thum [lieh] und wohlgefälligen Willens, da jedes unter uns, ohne männigliches Widerspruch und Einrede, solches gar wohl, und ungehindert thun können, alle künfftige Disputationes, und Strittigkeiten auffzuheben, wegen unserer zeit [liehen] Haab und Gutes, so uns der Allerhöchste, aus seinen mildreichen Seegen, gnädiglich bescheret, diese donationem reciprocam, in Beyseyn der von uns, ordentlich erbe­tenen, und zu End eigenhändig unterschriebenen Herren Gezeügen, als der Wohl Edlen, Vesten, vnd Rechts Wohlgelehrten Herren, Herrn Ferdinand Dobner, p[ro] t[empore] Wohlverdienten Herrn Stadtrichters, Herrn Wilhelm Artners, des Jnnern Raths Senioris, wie auch Herrn Samuel Kellers hiesigen Stadtburgers, und Gerichts Advocatens, auffzurichten, und eines das andere, damit zubetreüen, vorgenom[m] en, thun das auch hiemit, Krafft dieses ordentlichen Instruments, wissentlich] und wohlbedächtig, in allerbester Form, wie solches sonderlich, dieser könig [liehen] Frey Stadt Öedenburg löb [liehen] Rechten, Brauch und Gewohnheiten nach, am kräfftigsten geschehen kan und mag. Und zwar Anfänglich] und vor allen Dingen, bitten wir Gott unsern Lieben Himlischen Vatter, umb des blutigen Verdiensts Jesu Christi, seines Sohnes, un­sere einigen Erlösers, und Seeligmachers Willen, daß er uns, durch die Krafft seines H[eiligen] Geistes in der einmahl erkanten evangelischen] Wahrheit, biß an unser see[liges] Ende fest und standhafft erhalten, und zu seiner Zeit, unsere Seelen, aus dieser nichtigen Sterblichkeit, in die himlische Ewigkeit auffnehmen wolle, der ver­storbene Leichnam, soll von dem überlebenden Theil, Christ [licher] Ordnung nach, zur Erden bestattet werden. 176 Johann Georg Balogh nemes, tanító az evangélikus iskolában. A polgárjogot 1692-ben nyeri el. Első felesége And­reas Gilly polgár özvegye, Eva Sophia, második feleségét, Matthias Paur külső tanácsos özvegyét, Maria-t 1703-ban vezeti oltár elé. Életútjára adatok, Házi, 1982. Nr. 340. 177 Az eredeti szövegben is szereplő szóismétlés. 182

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