Tirnitz József: Mária Terézia-kori úrbérrendezés kilenc kérdőpontos vizsgálatai Sopron vármegyében; II. Német nyelvű vallomások (1767) (Sopron, 1999)
Die Antworten der Dörfer
Wir haben auch 12 oede Häußer in unserem Ort, zum ein jedes Haus 1 Acker so mit ein Metzen eingesäet wird, alle diese Aecker geniessen wir vor die Gemeinde. IX. Wir sind dem Grund Herrn auf Ewig verbunden. Mathias Blaszevics m.p. Richter, Johannes Csukovics Geschworner m.p., Michael Cvitkovics Geschworner m.p., Franz Zvonarics, Andreas Frech, Johan Czvittkovics, Nicki Blazovics, Jacob Kollarich m.p. [Frankenau, 17. Juni 1767] Quelle: SL. IV.l.k.bb.F.4.Nr.48. 14. GIRM/KÜLLŐ i. In diesem Ort haben wir bißhero weder vom Seiten des gnädigsten Fürsten, weder Herrn von Adelffy, noch Frau Dongóin ein Urbárium vorgehabt. II. Indeme mir vom Seiten des gnädigsten Fürstens auch keine Contracte haben, als haben wir sowohl unsere Gaaben, als Robotten nach dem uralten und vom unerdenklichen Jahren gewesten Gebrauch verrichtet. Was aber Herr von Adelffy seine Unterthannen betrift, ist gleich bey Antritt seines Gutes mit denen Unterthanen ein schriftlicher Vertrag verfasset worden. Uibrigens was noch der Frau Dongóin ihre Unterthannen anlanget, ist auch gar kein Contract vorhanden, sondern unsere Robotten vermög einem alten Gebrauch vollziehen haben müssen. III. Mir haben vom Seiten des gnadigsten Fürsten eine gewisse Ordnung, kraft welcher wir unsere Roboth bißanhero praestiret, sondern wann die Arbeit erforderlich war, haben mir mit Wiesen, Aecker und Weingärthen in Sommer faßt die ganze Wochen hiemit zugebracht, zur Winterszeit aber durch die Wochen nur ein tag bei verschiedenen Arbeiten verrichtet. Nicht minder haben mir auch vor einigen Jahren zur Winterszeit sowohl einiges Heu, dann Habern, wie auch herrschaftliche Körner meistens nacher Eisenstadt und Neustadt überführen müssen und diese Robothen seynd auch von unerdencklichen Jahren allso vollzohen worden. Vom Zeit zweyen Jahren aber haben mir wegen denen weiten Fuhren keine Ursach zu beschweren.