Manfred Fink (Hrsg.): Das Archiv der Republik und seine Bestände. Teil 1 : Das Schriftgut der 1. Republik und aus der Zeit von 1938 bis 1945 (1996)
Gruppe 06: Finanzen (Hubert Steiner) - Bundesministerium für Landesverteidigung
Bestandsgruppe 07 Archiv der Republik 07R132/1 Bundesministerium für Landesverteidigung Staatsfabrik 1922 - 1938 75 Kartons, 0,8 lfm Bücher Provenienz(en): Bundesministerium für Heereswesen, Waffen- und Munitionszeugsanstalt 1922 - 1923 Bundesministerium für Heereswesen, Staatsfabrik 1924 - 1933 Bundesministerium für Landesverteidigung, Staatsfabrik 1933 - 1938 Bestandsschwerpunkt(e): Artilleriegerät - blanke Waffen - Fahrgerät - Geschütze - Gewehre - Handfeuerwaffen- Infanteriegerät - Munition - Pulver - Reitgerät - Sprengmittel - Zündmittel Rechtsgrundlagen: Im Zugeder Reorganisation derZeugsanstalten(AdR,BMfLV/AR, Bundesministerium für Heereswesen, Abt. 23, ZI. 260/1922) wurde mit 15. März 1922 die Waffen- und Munitionszeugsanstalt aufgestellt. Sie bestand aus:- Leitung- Schießversuchsanstalt (früher Schieß Versuchsabteilung - Artillerieschießplatz Felixdorf)- Prüfungsabteilung (früher Materialprüfungskommission des Waffen- und Munitionsdepots Wien)- Werkstättenabteilung (früher Artillerie werkstätte Wien und Tross werkstätte Wien)- Waffen- und Zeugsmagazin (früher Waffen- und Munitionsdepot Wien)- Munitionsmagazin (früher Munitionsdepot Wollersdorf)- Rechnungsleitung- Hilfsamt Mit 31. Dezember 1923 ist diese Anstalt aufgelöst und aus ihren Abteilungen- die Staatsfabrik- das Waffen- und Zeugsdepot- das Munitionshauptdepot gebildet worden. Am 1. Jänner 1924 erfolgte die im Art. 132 des Staats Vertrages von St. Germain vorgesehene Errichtung der Staatsfabrik (AdR, BMfLV/AR, Bundesministerium für Heereswesen, Abt. 3, ZI. 25.499/0/1923 vom 29. Dezember 1923). Diese bestand aus:- Leitung- Geschütz- und Gewehrsektion 478