Manfred Fink (Hrsg.): Das Archiv der Republik und seine Bestände. Teil 1 : Das Schriftgut der 1. Republik und aus der Zeit von 1938 bis 1945 (1996)
Gruppe 06: Finanzen (Hubert Steiner) - Bundesministerium für Heereswesen
Archiv der Repubuk Bestandsgruppe 07 leutnants begonnen (AdR, BMfLV/AR, Staatsamt für Heereswesen, Abt. 4, ZI. 335/ 1920). Die Kurse wurden in Wien und Enns abgehalten. Mit 5. Mai 1921 wurde aufgrund der Forderung des Internationalen Militärkomitees und der Botschafterkonferenz in Paris die Heeresführer- und Lehrerschule in "Heeresschule" umbenannt (AdR, BMfLV/AR, Bundesministerium für Heereswesen, Abt. 5, ZI. 505/1921). Mit Ende August 1923 wurde das Kommando der Heeresschule von Wien nach Enns verlegt und ab diesem Zeitpunkt wurden alle Kurse in Enns abgehalten (AdR, BMfLV/AR, Bundesministerium für Heeres wesen, Abt. 3, ZI. 14.977/0/1923). Mit 1. September 1934 wurde die Heeresschule in "Theresianische Militärakademie" umbenannt und von Enns nach Wr. Neustadt verlegt (AdR, BMfLV/AR, ZI. 19.000- Präs/1934 und ZI. 21.846-Präs/1934). Bestandsbeschreibung: Durch die Verlagerungen während des 2. Weltkrieges erlitt der Bestand große Verluste. Es sind nur Fragmente aus den Jahren 1920 bis 1923 erhalten. Da auch keine Geschäftsbücher vorhanden sind, ist der Bestand nur schwer benützbar. Die Akten sind gemäß den geltenden Bestimmungen des Österreichischen Staatsarchivs für die Forschung frei zugänglich. Bestandsgeschichte: Der Bestand befand sich seit 1940 im Kriegsarchiv und kam 1987 in das Archiv der Republik. Findmittel: Aufstellungsverzeichnis Zitat: Österreichisches Staatsarchiv/Archiv der Republik (=ÖStA/AdR), Bundesministerium für Heereswesen/Heeresschule (=BMfHW/HSch), Provenienz, Kartonnummer. 433