Manfred Fink (Hrsg.): Das Archiv der Republik und seine Bestände. Teil 1 : Das Schriftgut der 1. Republik und aus der Zeit von 1938 bis 1945 (1996)
Gruppe 06: Finanzen (Hubert Steiner) - Bundesministerium für Finanzen
Archiv der Republik Bestandsgruppe 06 06R101/1 Bundesministerium für Finanzen Präsidium 1918 - 1938 95 Kartons, 2 lfm Bücher Provenienz(en): Staatsamt für Finanzen 1918 - 1920 Bundesministerium für Finanzen 1920 - 1938 Bestandsschwerpunkt(e): Amtskorrespondenzen - Anerkennungen - Beihilfen - Diäten - Ernennungen - Finanzkommission - Gehaltsvorrückungen - Konkurse - Pensionen - Personalangelegenheiten- Qualifikationen - Subventionierungen - Staatsaufsicht - Staatsbetriebe - Staatsdienst- Staatsschulden - Staatsverträge - Überstunden - Urlaube - Unterstützungen - Zoll - Zulagen Rechtsgrundlagen: Die wesentlichen Gesetze, die zur Errichtung des Ministeriums führten, sind:- StGBl. Nr. 1 vom 30. Oktober 1918, Beschluß der Provisorischen Nationalversammlung über die grundlegenden Einrichtungen der Staatsgewalt- StGBl. Nr. 5 vom 12. November 1918 über die Staats- und Regierungsform von Deutschösterreich- StGBl.Nr. 45,140. Stück, Nr. 450 vom 1.Oktober 1920, womit die Republik Österreich als Bundesstaat eingerichtet wird- StGBl. Nr. 45,140. Stück, Nr. 451 vom 1. Oktober 1920 betreffend den Übergang zur bundesstaatlichen Verwaltung Bestandsbeschreibung: Die 95 Aktenkartons umfassen Material, welches über die Ebene der Sektionen und Departements hinausging und teilweise durch den Minister begutachtet und genehmigt wurde. Die Akten des Präsidiums erlauben besonders die personenbezogene Forschung, da die Beamtenlaufbahnen durch das vorliegende Aktenmaterial dokumentiert werden. Durch 2 lfm Geschäftsbücher erscheint der Bestand, der keinerlei Skartierungen aufweist, mit fortlaufender Aktenzahl gezählt wird und ohne Beschränkungen ben ützbar ist, als sehr gut erschlossen. Der Aktenbestand ist gemäß den geltenden Bestimmungen des Österreichischen Staatsarchivs für die Forschung frei zugänglich. Bestandsgeschichte: Nach dem 2. Weltkrieg gelangte das Material des Präsidiums von der Registratur des 397