Manfred Fink (Hrsg.): Das Archiv der Republik und seine Bestände. Teil 1 : Das Schriftgut der 1. Republik und aus der Zeit von 1938 bis 1945 (1996)

Gruppe 04: Inneres/Justiz (Rudolf Jerabek’, Heinz Placz) - Verwaltungsgerichtshof*

Archiv der Republik Bestandsgruppe 04 04R603/1 Verwaltungsgerichtshof 1919-1934 332 Kartons, 3,3 lfm Bücher Provenienz(en): Verwaltungsgerichtshof 1919 - 1934 Bestandsschwerpunkt(e): Beschwerden gegen Bescheide von Verwaltungsbehörden sämtlicher Zweige der Hoheitsverwaltung, soweit dies nicht von der Zuständigkeit des Verwaltungsge­richtshofes ausgenommen ist (z. B. Patentwesen, Disziplinarangelegenheiten der Beamten, Beschwerden gegen Verletzung verfassungsgesetzlich gewährleisteter Rechte) - Überprüfung von Verwaltungsakten der Landesbehörden auf Betreiben der Bundes­regierung Rechtsgrundlagen: Gesetz vom 6. Februar 1919 über die Errichtung eines deutschösterreichischen Verwaltungsgerichtshofes (StGBl. Nr. 88/1919) und Verwaltungsgerichtshofgesetz vom 16. Mai 1930 (BGBl. Nr. 153/1930). Bestandsbeschreibung: Im Bestand überliefert sind die Erkenntnisse (komplett mit den Vorakten) des Verwaltungsgerichtshofes, jedoch nicht die Präsidialakten. Eine Ergänzung zu den fehlenden Präsidialakten findet sich in den Personalakten des Bundeskanzleramtes (Präsidium). Der Bestand ist gemäß den geltenden Bestimmungen des Österreichischen Staatsarchivs für die Forschung frei zugänglich. Bestandsgeschichte: Der Aktenbestand war 1943/1944 zur Skartierung vorgesehen, konnte aber vom Reichsarchiv, Abteilung Archiv des Innern und der Justiz gesichert werden und blieb auf diese Weise - mit geringen Verlusten an Kanzleibüchern - nahezu unversehrt erhalten. Die Akten des Jahres 1934 wurden erst 1969 dem Allgemeinen Verwaltungs­archiv übergeben. 1987 gelangte der Bestand in das Archiv der Republik. Findmittel: Indizes, Protokolle, Archivbehelf Zitat: Österreichisches Staatsarchiv/Archiv der Republik (=ÖStA/AdR), Verwaltungsge­richtshof (=VwGH), Erkenntniszahl. 311

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