Politikai Kiadás 1909. október

1909-10-26

Wien 26 a 0kt*Dfir der heutigen Sitzung des Abgeordneteniaau­ses vom Finanzminister -vórgelegt© Staatsvcraaschlagsantwurf• für das Jahr 1910 waiat eiQ öesamterf orderniss von 2^691,439.4*77 K und em3 ö-esamtbedeckung von 2.*49,4$6.?41 K,ffiithfn einen ABgsjng von 42,04£.736 Kauf ,welcfrer gegötlüber U ^em Abg?<rige pro 1900 per 1,907.$61 K UŰÍ 40,1?%-67* K höher ist.Das sápitSl *Peichsrat,* weist gegentlber iem Vorjahr.ein ura JF8.1S4 K'liöhéreó"'Erf orgerníss auf,das hauptaáchlibh auf *dsn-Me;^raufwand für Diáten .uiSi^éiseiEostan in£ ^folgo deríagung der Dalsg^tion in Budapest zurückzufxtoren iot.Das Kapitel 'Miijistertpt* zeigt.c einen Mehraufw©,nd-von -2SR # 610 K*Der M<ábaraufwand in Etát des Ministeriums dea Innern* b.eaiffert d^ich mit. 5,848.902 KÍ. 'Ces Meherf or­derniss im it»e^*9olit#ísche Verwaltun^* per 1^472.-14? K ist h0iiptsách3^föj begründet in len zur Verbesserung d^^oiat ariellen Lage-der Staatsb^günsteten getroffenen^to3snaíimen. Der Titel £fibnt,Lichö Sicherheit* weist£einé<§É!rfor-' !H B§talsjhte$££rt^ von1§,107.7' > Í.K ayi^pas Mehrerf ordemial^des Ministeriums •Tűr• Landssverjeidigqng^betragt -11 jj(j^y.?56 K, welcraF.Méhraufwan£'hmptaach­lich die Titel Landwetó^und Génr;dai'merie betrif ft.Im Etat dea MinistíSriums für Kai tus und Unterricht ergib* sich ein tajsáchliches Meherf orderniss voíi 10,92^.94? K.Der Etat des Firianzministerium w^ist eine Eif rcdernlssstei­gerung von -53, ^£.976 K aiif,walciie^ferrardarniQS3t*etgerung haujrbsachlich durch den bei Kapitel "Stnatsachuld und "$j&rwaltung der Star^tsschuld práliminiex*­t§n Meliraufwahd von rund 62 Millionai K hervorgerufen wird.Der Vfcranschlag des *H£Badelsaini£teriucis -zeirt ein Mehrerfordernissi von 15,266.671- K^wovon 799.591 K auf xJen *AllgemeÍhen Aiifwand und 14,467-080 K atfcr die Post­und Telegraphenanstalt* und das Postsparkas,.>ehaict entfallen.Im Etat des Eisenbefaínministeriums ergibt sich ein M&hrajofwand on 15^,077,230 í£,welche. Aufwandssteigerung hauptsaoh' 1 ich. aus der Einstellun" des Erfordernisses von rund ll" Mii 1 ionén K rür den' Betriéb* dsr verstaatlichten Linien resultiert. Der Mebraufwand im Etat d£3 Ackertaüministeriums beziffert sich auf 2,153,233K lm Etat des Justizministeriuíos* ergibt sich ein tatsáchlicher Mafaraufwand von 2,05*9.0*9 K.Das aesamterfordermss des Ministeriums für öffefctliche ^Arbeiten zeigt eine Steigerang oim-2,673.60^ K, lm nk:gescLef fenén KSapitel staatsgebaudeverwaltung dae ein C&eamtetforderniss von 4,187,09? K aufweist, sind die Auslagen für die Erüaltung der Sebáude und Háuserfordernisse /ohne done für den JStat des EeiohsratesJC und dés obersten Rechnungshof es/ zusammen­gerasW Ebenso e^cheinen in Kapitel Neubauten, 'Adaptierungen, baiUiche^ tíerstellungen etc. die betreffenden Ausgaben in der HÖhe von 23,992*232 K rür alle Etiats mit Ausnaüme jener Erforiernisse, die tixr Staatsbetriebe beetnsprucht werden, praliminiért. Das Mehrerforderniss für Pensionen * marté auf 7,p?96,969 K praliminiért. Beim Kapitel Ministerrat resultiert ein Flus der Einoaüxnen per 1.64.060 K.Beim Mlnisterium des Innern erscheint eine Möhreinnahme von 64,31SK Beim Mlnisterium für Landesverteidigung erscheint eine Erliöhung der asdecicung um 100.5*^1 K.Im Etat des Ministeriums ftfr KlűLtus und Unterricht ergibt sich eine tatsáchliche Mehreirölahm^ von 124.199 K.Im Etat des Finanzministeriums ist eine Steigexung der EinnaíímBn um 2PÍ,5PÍ9.176 K veránschlagt.Im Etat des Handelaministeriums i£t eine hahere Badectoing um 8,127.^20 K praliminiért. lm Etat des Eisenbamtnin stex-iúms gelangt eine Melir°irnahm'? von 209,7^3.890 K zur Práliminierung.Im Etat des Ackerbauministeriums ergibt sich eine Mehrein­nahme von 1,247.Fan K. Im Etat des <Tustizmiiiisteriums wird eine Meherin­nahms von rund l'G.000 K ppaliminisrt. Die Eixui^íimcn in £jtat des Miniatariums für öffentliche Arbeiten weisen eine Srhöhuog von 91.420 K aüf. F Ö ICL se.03rtaMessagero meldet aus Neapel: Der Herzog von Aosta der auf selnem Gute Likola weilt5,erlitt- infolge sturzes vom Pftrde eine Verrenkung des rechteri Fusses.Der Herzog wurde z'unáchst zum Hhirurgen Pabiani und sodann ins königliche Palais Oapo di Monté transportiert.Der Pazient, dessen Allgemeihbefinden ausgezeichnet ist,dürfte etwa 4 Wochen das Bett hüten müssen* -•" _ Wien fj6.0kt^bgeordnetenhausj In der hetit igen Sitzung bringt Abg.Steinwender eine Intelei lation ein,worin 'ie Pegierung befragt wird welche Stellung sie gegenüter dota Vers uche dér Pragep Eisenindustriegeseli­schaft durch Scheinfeilbietung bei der Liqaiöation der böhmischen Montonge­s'elisch&ft,sowie durch die Modalitát ^er geplanten Atetienau&gaí>c dam Staata­schatzc'ein Schaden infolge Gebühren und Stüerhinterziehuu£: ^usyfügen,einne^3i P a r i 3 26.Okt.Minister des Áussem Pichon erkla te einoa Berichterstatter,der ihm in Chambery über die Bedeutuiig der ausapraenkunft ••des Kaisers von Fusöland mit dem Köni£ von Italien befragte,die^^y>iHJ^^ von Racconigi setae iis idfcihe der zwischen den Kationén getrof fenén var­st&ndigungen und Ententen fart,die dazu be stimmt sind,iie Aufrecherhaltung des Friedeu 8 in 2üropa zu sichera.Die Basuche der oouveréiXí habén den einsig Zwerik,die iSte Völker vereinigenden Bande enger zu laiüjbfen oq^aeien 1* , kelnem Falle gegen diese oder jene Macht gerichtet.

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