Philatelia, 1924 (10. évfolyam, 1-10. szám)

1924-04-01 / 3-4. szám

4. oldal PH1LATELIA 3-4. szám sen Fingerzeig zu eigen gemach! ha­ben. Zum Schaden der Sammler! Denn die Post verwendet natürlich nur ihre eigenen Portomarken und nicht die gefälschten. Ein weiteres Ereignis für Ungarn ist der soeben erschienene Ungarn-Kata­log, bearbeitet von dem Fachmann und Kenner der ungarischen Marken, Dr. Weinert in Pressburg. Es ist in der Tat ganz überflüssig über die Fähig­keiten des Autors Worte zu verlieren, er beweist mit diesem im wahrsten Sinne des Wortes ein Handbuch der Ungarnmarken bildenden Werke, dass er zur Verausgabung berufen war. Der Text und die reichhaltigen Er- läuterungen aller Ausgaben, Abarten, Nachgravierungen, Wasserzeichen und Papierverschiedenheiten und was es sonst noch gibt, ist mustergültig. Ebenso lobenswert ist die Aufnahme der ungarischen Vorläufer, der österr. Marken vom Jahre 1850 bis 1870. Nicht ganz ist die Preisbewertung ge­lungen, was eigentlich zu verwundern ist. Platzmangel verbietet uns eine nä­here Betrachtung, die ich mir aber Vorbehalte. Als einzigen wirklichen Fehler finde ich, dass es der Verfasser verschmäht, das vortreffliche Werk nicht zweisprachig zu verausgaben. Es gibt nicht nur in Ungarn allein Un­garnsammler, sondern davon eine recht grosse Anzahl im Auslande und gerade diese, man möchte fast sagen, bedauerlicher Weise diese, sind die, welche nach einem guten Ungarnkata­log lechzen. Wir wünschen dem Ver­fasser vom Herzen einen recht schnel­len Ausverkauf der ersten Ausgabe in ungarischer Sprache und der Sammler­welt ein recht baldiges Erscheinen einer Neuauflage in zwei Sprachen — ungarisch und deutsch. Eine berechtigte Frage möchte ich mir noch anzufügen erlauben, und zwar jene, warum die Postverwaltung der ungarischen Sammlerwelt, ganz be­sonders aber den jugendlichen Samm­lern die vorjährige Petöfiserie vorent­hält ? Krampfhaft sdfcht man hier in Ungarn überall diése Marken, deren Verkauf vor Jahresfrist zum Schaden Vieler gedrosselt wurde. Jeder Händler bedauert die Marken nicht zu besitzen, dafür aber hat die Post davon mehr als zuviel. Ist das wirtschaftlich und kann man so den grossen Dichter Petőfi, dem diese Serie gewidmet war, ehren! Ganz abgesehen von einer noch weit mehr berechtigten Frage in Bezug auf den 7weck dieser Marken. Lehnert, Budapest. NB. Nach Redaktionsschluss erfah­ren wir, dass die Petöfimarken an ein Händlerkonsortium zu einem recht niedrigen Preis verkauft wurden. Da­mit haben erneut wenige ein Monopol erhalten. Der Sammler kann nun die im Vorjahre unterbrochen §ewkene „Wohltätigkeit“ erneut, an anderer Stelle ausüben, — wenn er will ! Nouvelles de la Philatelie hongroise Une copie nouvelle des timbres hongr. de 1871/72. paraitra bientöt. Tout le monde sait, que les plus esti- més el les plus reussifes timbres hongr. sont ceux de l’édition 1871/72. avec le portrait du Francois Joseph en gravure. Connu de tous est aussi que Tadministration des postes hongr. a fait une copie de cette édilion au papier des timbres de 1881. et ces timbres représentent aujourd’hui une valeur assez grande. Au désir des plu- sieurs parts Tadministration mention née s’occupe de nouveau des projets pour une 2-me edition des copies de cette 'Serie classiquei. Timbres honcjr. nouveaux. Dans Tava nt scene de Pintérét public sont maintenant les timbres de biemfaisamce en pllanche d’un extérieur trés engaigeanit, dönt lies fac-similes nous présentons diains notre revue. On doit louer Tadministration hongr. par- ceque malgré la rage d’édition de timbres, qui sávit aujourd’hui, eile ne tombait pas dans la faute aecoutumée et n’a émis que 3 timbres en petites valeurs (300, 500 et 1000 Cour) et quoiqu’uin surplus de 100% éléve leurs prix, ils ne coutent pás un franc frangais. D’ailleurs l’élévaition des tarifs postaux et les tristes circonstances d’économie ont fait nécessaires l’édition des nouveaux timbres suivants : 500, 600, 800 Cour, en type de moisson neur. 1000 Cour, en type de parlement et 500, 600 Cour, type service ; le timbre de 1000 Cour. — service — est aussi paru en dessin et couleur ce qui a été jusqu’ú présent, mais sans la bleugriise couleur de font. La derűiére cróation est la série des timbres d’avion, paru tout á l’heure en quatre valeurs (100, 500, 1000 et 2000 Cour) en format oblong avec un Icarus volant.

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