Philatelia, 1924 (10. évfolyam, 1-10. szám)
1924-09-01 / 8-9. szám
8-9. szám PHILATELIA 13. oldal September wurden demzufolge die am meisten benötigten Werte erneut überdruckt und den Postanstalten zugeführt. Das Oberkommando behielt damals, soweit ich feststellen konnte, keine Bestände dieser Marken zurück, welche Tatsache insoferne wesentlich ist, als dadurch am besten bewiesen wird, dass die Marken nicht für die Machthaber, sondern für den Verkehr erzeugt wurden. Es wäre doch sicher leicht, wenn eine Spekulation beabsichtigtgewesen wäre, dass sie sich das Hauptquantum zurückbehalten hätten. Dies ist aber nicht nur nicht der Fall, sondern ich konnte sogar in späterer Zeit feststellen, dass deswegen, weil das Oberkommando nicht einmal für die Gruppenkommandanten geschlossene Sätze zurückbehalten hatten, Unstimmigkeiten eingetreten waren (Fortsetzung folgt.) Illlllllil Zur Beachtung für Sammler und Briefmarkenhändler Unstreitbar ist der Briefmarkensammler-Sport der Internationalste und der Briefmarkenhandel selbst, trägt einen internationalen Charakter. Seit dem Kriege hat sich das Briefmarkensammeln kolossal entwickelt und die Anzahl der Sammler überschritt bereits die Zahl ener Million. In allen Ländern gibt es zehntausende von Sammlern, die unseren beliebten Sport betreiben und trotzdem ist der Briefmarkenhandel in der letzten Zeit in eine Krise geraten. Das Abgabegebiet für den Briefmarkenhandel ist verhältnismässig noch immer zu klein, weil seit dem Kriegsende, einige Länder, seitens der Briefmarkenhändler, nicht die nötige Beachtung finden. Das Territorium der Suceessions- staaten bildet noch immer eine vorzügliche AbgabsmögUchkeit für Händler, weil die dortigen Philatelisten noch enormes Material benötigen und zu Neuigkeiten nur sehr schwer gelangen können. Die Sammler des Balkans benötigen ebenfalls Tag für Tag grösseres Material. Die ungarischen Briefmarkenhändler arbeiten nur für den Export, infolgedessen kann der ausländische Briefmarkenhändler sein Material auch in Ungarn anbringen, wo eine ständige Nachfrage besteht, was mit Rüchsieht auf die Stabilisierung der ung. Krone heute sehr günstige Möglichkeiten erschliessen lässt. Einen Erfolg können wir jedoch nur dann gewärtigen, wenn wir zu den Vorbedingungen auch etwas beitragen. In diesem Falle ist es eine Zeitungspropaganda! Man muss es den Sammlern und Briefmarkenhändler zur Kenntnis bringen, was man eigentlich zum Anbieten hat. Wenn das Angebot günstig ist, so kann man darauf gefasst sein, dass der Erfolg nicht ausbleibt. Die „Philatelia“ bietet ihre Spalten den Sammlern und Briefmarkenhändler zu diesem Zwecke an. D'e „Philatelia“ verhilftjedenSammlerundBriefmarken- häudler zu Verbindungen. Drei bis vier Annonzen genügen, um den Sammler oder Händler, falls das Angebot reell und konkurrenzfähig ist, in Ungarn, Slovezsko u. Rusinsko (C.S R), in Transylvanien und in dem Banat (Rumänien) in der „Bácska“ und Voyvodenschaft (Jugoslavien), und in allen anderen Länder, wo viele tausende ungarischsprechende Philatelisten leben, einzuführen. Um den Erfolg zu steigern, erscheint die „Philatelia“ öfters mit einer deutschen, französischen und englischen Beilage. Zögern Sie nicht und senden Sie sogleich Ihre Annonze, samt den hie- für entfallenden Betrag ein und Sie werden sich in kurzer Zeit überzeugen, dass beim tauschen und verkaufen, das seit 10 Jahre bestehende und älteste ungarische Fachblatt, die „Philatelia“, sich am besten bewährt. Alle Briefe, sowie Wertsendungen sind allein an die folgende Adresse des Chefredakteurs: Johann Örvös, Uzhorod-Ungvár (C. S. R) zu richten.