Theologia - Hittudományi Folyóirat 5. (1938)

Móra Mihály: Az egyházjogi irodalom útja. II.

94 INHALTSANGABE — RÉSUMÉ gegenwärtig. Den Ursprung seiner Lehre gibt Paulus selbst an : es sind nicht die heidnischen Mysterien, vor denen Paulus einen tiefen Abscheu hat, son­dern die 7tapáSoai£, die letzten Endes auf den Herrn zurückgeht. Pauli Lehre über die Eucharistie ist die reine katholische Lehre. Univ.Prof. Dr. J. Aistleitner: Die Keret-Legende. Die Anfangszeilen des Ras-Schamra-Textes K■ I beschreiben eine Reihe von Schicksalsschlägen, durch welche die Familie Keret-s, des Sohnes El-s gleichermaßen ausgerottet worden ist. Keret weint nun bitterlich, jedoch El tröstet ihn im Traume, und befiehlt ihm eine neue Familie zu gründen. Zur Frau hat ihm El die liebliche Tochter Pbl-s, des Königs von \dm, der über ein wohlbewässertes und fruchtbares Land herrscht, auserkoren. Da jedoch der zukünftige Schwieger­vater harten Sinnes ist, wird Keret aufgefordert, ein mächtiges Heer auf den Brautwerbezug mit sich zu nehmen. Es wird aber nicht ein Angriff auf die Haupstadt Pbl-s vorausgesehen. Sein harter Sinn wird im Verlauf einer Woche gefügig werden : Und es wird wahrlich Pbl, der König, In (verständliche) Rede ändern sein Stier-Gebrüll, In (menschliche) Stimme seine Eselsschrei, In das Muh eines pfügenden Rindes (Sein) Gebell nach Art eines hungrigen Hundes. Der in die Klemme geratene König wird vorerst den Frieden durch Geld und Geschenke erkaufen wollen. Keret soll ihn jedoch nicht locker lassen, sondern auf die Ausfolgung der Braut bestehen. Keret befolgt ge­treulich das Gebot El-s ; den Weg nach \dm unterbricht er in Tyrus und in Sidon, wo er im Heiligtum der Gattin El-s Votivopfer darbringt : «Oh Frau(?), Asirtu der Tyrier, Und Etat von Sidon ! Wenn es (mir gelingt) zu bekommen eine Ebenbürtige in mein Haus, (Und) heimzuführen ein junges Weib in meinen Hof, So will in hingeben Ihren doppelten Preis in Silber, Ihren dreifachen in Gold !» Keret ist also nicht König von Sidon, wie man gemeint hat, sondern wahrscheinlich ein halbmythischer König von Ugarit. \dm ist nicht dem dürftig bewässertem Lande Edom gleichzusetzen. — Ein ausführlicher deutschsprachiger Auszug des Artikels ist bei der St. Stephansgesellschaft (Budapest, VIII., Szentkirályi-u. 28.) unter dem Titel: J. Aistleitner: Die Keret-Legende, 1938 erschienen. Privatdozent Dr. Endre v. Ivánka: Renaissanceforschung und Theologie. Di moderne Renaissanceforschung weist immer mehr darauf hin, daß die Wurzeln der Renaissance (nicht als Bildung, sondern als geistige Bewegung

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