Teológia - Hittudományi Folyóirat 1. (1967)

1967 / 1. szám - INHALTSÜBERSICHT

INHALTSÜBERSICHT Ferenc Gál (spr. Gaal), Prof. Buapest. Theol. Fák. Die neuen Wegz der Theologie. Weil die Theologi mit den Methoden der Wissenschaft den Glauben ergreiht, muss sie notwendigerweise die Merkmale der Einseitgikeit u. des Unvollendeten an sich tragen. Die Offenbarungen sich ist unveränderlich, veränderlich jedoch ist die Art u. Weise, wie sie eörtert u. dargelegt wird. — Als zu beseitigenden Fehlor weist Vf auf folgende Fehlgriffe hin. Die Moral wurde vernachlässigt. Die Religionslehre in den Schulen wurde so gelehrt, dass sie die theoretische Methode der theol. Lehrbücher wiederspiegelte. Die „Bekehrung” müste der Lehre vor­angehen, aus dem Katechismus fehlt die Beschreibung der persönlichen Gottes­nähe. Neue Ansprüche meldet das Konzilsdekret zur areistererziehung an: das Helsmysterium soll so forgelegt werden, das die Zöglinge den Sinn der kirchlichen Wissenschaft erfassen können u. dass durch diese kirchliche Wissenschaft auch ihr persönliches Leben auf den Glauben begründet wird u. zur Selbsthingabe auf­gerufen. Neu erforscht u. behandelt werden müssen nach dem Vatikanum: Ursprung der Schrift, Inspiration u. Irrtumslosigkeit der Bibel, Natur u. Gnade, Mysteriumcharakter der Kirche usw. — Die Theol. als Reilsgeschichte unzersucht Vf eingehend, hier wird bes. betont, dass wir mit Gott ein Kindesverhältnis haben müssen. Die Offenbarung müsste als ein Dialog aufgefasst werden. Die Theol. kann nur zur Vollkommenheit gelangen, wnn sie die Reilsgeschichte einer Analyse unterwirft, Feiner u. Löhrer werden als erstes Beispiele angeführt. Auch soll man nie vergessen, dass Offenbarung nicht blosse Lehre ist, sondern zugleich Wort u. Tat. — Die Theol. soll nach neuen Gesichtspunkten ganz u. voll christo- zentrisch werden, u. so dem menschlichen Geist Flügel verleihen. Die Lehre der Kirche gehört organisch zur Christologie, hieher muss auch das Apostolat zurück­geführt werden, man müsste auf sein Gepragtseinduech das Christusmysterium hinweisen. Die Behandlung der Eschatologie kann nicht die christologischen und anthro­pologischen Züge vermissen. — Was methodologisch angefordert werden muss, wird dadurch bestimmet, dass die Theol. eine methodische Reflexion über den Glauben darstellt. Die Synthesse muss heutzugtag auf breiteren Grundlagen auf­gebaut werden, Auf die Weltmuss der Blick gerichtet werden, weil die Theol. eben den heute lebeden Menschen die Offenbarung anbietet. Imre Pottyondy (spr. Potjondi), Prohászka Ottokár. Der vor vierzig Jahren verstorbene grosse Apostel Ungarns (t 2. 4. 1927) von Székesfehérvár, (sp. Sekesch- feherwaar = Stulweissenburg) erhalt vom Domprobst derselben Kathedrale u. Regens des Priesterseminare in Budapest einen persönlich gehaltenen warmen Nachruf, da Vf Jahre hindurch sein Sekretär war. Man kann nicht ohne Rührung die ein­fach geschriebenen Zeilen lesen, die in manchem an das Verhältnise von Papst Giovanni u. seinen Sekretär Capovilla erinnern. Béla Csanád (spr. Tschonaad) Lehrbeauftragter Theol. Fak. Budapest, DIE NACH- KONZILIAREN REFORMBESTREBUNGEN DER HOLLÄNDISCHEN KIRCHE. Am 11. Oktober 1962. sprach der Diener Gottes, Papst Giovanni, vom Hauptziel des Konzils seelsorgerische Erneurung der Kirche u. ihre Anpassung en die Zeittag- giornamente. All dies ruft nach neuen Möglichkeiten u. Mitteln zum Ziele, diesse Arbeit müsse laut Vf noch Jahrzehnte dauern. Vf beschäftigt sich mit den Reform­bestrebungen der viel besprochenen Kirche von Holland. Die erste u. augen- fälligete Erscheinung in Holland ist ein Pulsierendes, regsames, u. bemerkens­wertes rekigiöses Leben, welches zweifelsohne unter dem Stern des Konzils steht. Es ist erstaunlich, dass die Hierarchie in Holland erst seit etwa gut hundert Jahren ins Leben gerufen wurde, wo sie doch so wohlorganisiert u. festgefügt ist. Diese Kirche von Holland ist von einem Freiheitsschwarm durchglüht, Kardinal Suhard, 63

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