Folia Theologica 6. (1995)
Recensiones
RECENSIONES 223 anche un elenco molto vasto della letteratura sul codice Pio-Benedettino e anche sul nuovo codice. Auguriamo al direttore del volume e alla comunità dell’Institutum Iu- ridicum Claretianum di poter proseguire nella realizzazione della collana utile per la conoscenza delle recenti leggi della Chiesa in numerosi uffici diocesani, presso i tribunali e i centri di studio. Péter ERDŐ Joseph AVRIL (publiés par), Les statuts synodaux français du XIIIe siècle, IV, Les statuts synodaux de l’ancienne province de Reims (Cambrai, Arras, Noyon, Sois sons et Tournai) (Collection de documents inédits sur l’histoire de France, Section d’histoire médiévale et de philologie, Ser. in 8°, vol. 23), Ministère de l’Enseignement supérieur et de la recherche, Comité de Travaux historiques et scientifiques, Paris 1995, 395 S. Der vierte Band der kritischen Ausgaben der französischen Synodalstatuten des 13. Jahrhunderts behält die Texte der damaligen Kirchenprovinz von Reims. Die ersten zwei Bände der Reihe wurden von Odette Pontal herausgegeben. Im ersten Band wurden die ältesten Synodalbücher veröffentlicht, die als Quellen der späteren Gesetzgebung betrachtet werden, nämlich die Pariser Statuten von Eudes de Sully und das sog. “westliche Synodalbuch”. Im zweiten Band sind verschiedene Synodalstatuten gedruckt, die zwischen 1230 und 1260 entstanden sind. Diese Dokumente sind teils Ergänzungen des lokalen kirchlichen Gesetzgebers zu den früheren Statuten, teils aber stellen sie eine neue Generation von Synodalbüchern dar. Unter diesen letzteren sind die Synodalbücher von Bordeaux, Sisteron, Nîmes zu erwähnen. Der gattungsgeschichtliche Begriff des Synodalbuches (in den letzten Jahren von Joseph Avril, Antonio Garcia y Garcia, Bernardo Alonso und Francisco Cantelar neu geklärt) hat sich für die Forschung und Verwendung dieser Texte als geschichtliche bzw. Rechtsquellen als sehr nützlich erwiesen. Solche Synodalbücher waren nämlich als Leitfaden der pastoralen Tätigkeit der Diö-