Dr. Holló Ferenc szerk.: Parasitologia Hungarica 4. (Budapest, 1971)

kennzeichnete sie als Heligmosomum sp.II. ERHARDOVÁ (1955) fand entsprechende Individuen und beschrieb sie als H. tatricum n. sp. DURETTE-DE S SET (1967) stellte H.tatricum zur Gattung Heilg­mosomoides Hall, 1916 sensu Durette-Desset , 1967. ERHARDOVÁ (1955, 1958) hielt ihren H. tatricum für einen Ende­miten des Tatragebirges. Jedoch zeigen die späteren Funde (TENORA, 1967) wie auch jene von (DURETTE-DESSET, 1967), dass die Art weiter verbreitet ist. Ökologisch scheinen Microtinae aus den alpinen und subalpinen Stufen möglicherweise M. nivalis den ursprünglichen Wirt von H. tatricus und A. dinniki darzustellen. Diese beide Arten tre­ten nämlich nur dann bei anderen Nagern auf, wenn diese in M. nivalis besiedelten Habitaten leben. 3. Heligmosomum costellatum (Dujardin, 1845) Wirt und Lokalität: M. nivalis - I. II. III. Lokalisierung im Wirt: Dünndarm Extensität der Invasion: 22 % Intensität der Invasion: 1-32 (Ex.) In M. nivalis wurde diese Art aus Europa bereits gemeldet aus der CSSR (ERHARDOVÁ, 1955, 1958; TENORA, 1955, 1967) und aus Bulgarien (DIMITROVÁ et al ., 1962). Diskussion: Die Validität von H. costellatum wird sehr intensiv diskutiert, besonders im Hinblick auf H. hall! (Schulz, 1926). DURRETTE­DESSET (1968) hält beide, H.costellatum und H. hall! für valid. TENORA und MÉSZÁROS (1971) halten beide für identisch. Zu der in der letzgenannten Arbeit gegebenen Begründung ergänzen wir nun: In unserem Material wurde typische Männchen und Weibchen von H. costellatum festgestellt, wie diese DURRETTE-DESSET (1968) so­wie TENORA und MÉSZÁROS (1971) charakterisiert haben. Anderer­seits haben wir jedoch Weibchen gefunden, die mit einem morpho-

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