Dr. Holló Ferenc szerk.: Parasitologia Hungarica 3. (Budapest, 1970)

ma, Pelecus cultratus, Alburnus alburnus, Blicca bjoerk­na, Phoxinus phoxinus, Leuciscus idus, Esox lucius, Le­pomis gibbosus, Cobitis taenia, Misgurnus fossilis Lokalisation: Körperfläche, Mundhöhle, Kiemen Intensität: 1-40 Diskussion Trotz der hohen Anzahl der sezierten Pische und der gefundenen Parasiten reichen die vorliegenden Untersuchungen nicht für allgemeine Polgerungen hinsichtlich der Parasitenfauna der in Ungarn heimischen Pischarten aus. Demgemäss beschränken wir uns auf einige wichtige Beobachtungen über die aufgezählten Schma­rotzerarten. Bei einigen Arten ( Triaenophorus , Raphldascaris , Pomphorhynchus ) wurden die Imago- und Larvenformen gesondert aufgeführt. Die Ursache hierfür war, da'ss im allgemeinen die Larven und Imagos; in verschiedenem Wirten und Lokalisationen vorkamen; die loka­lisation der Larven und der vollentwickelten Exemplare war so­gar im gleichen Wirt unterschiedlich. Zur Entwicklung von Pomphorhynchus laevis' wird ein Zwischenwirt (Gammarus) benötigt; dies wird auch von dem höheren Grad der Infection im Barbus barbus bekräftigt, der kein Raubfisch ist. Es wurden oft Pomphorhynchus-Exemplare aufgefunden, die sich.im Acanthella-Stadium in der Bauchhöhle von gewissen Pischarten einkapselten und nicht weiter entwickelten. In diesen Wirten bestanden die Bedingungen für die Weiterentwicklung der Larven offenbar nicht und deshalb blieben die Parasiten in einem ge­wissen Wachstums-Stadium stecken. In der Regel sind die nicht­spezifischen Wirte kleindimensionierte Pische, wie z.B. Phoxi­nus, Gobio, usw. Wenn dann die rückständigen larven in einem spezifischen Wirt, d.h. in den entsprechenden Raubfisch gelan­gen, können sie ihren Entwicklungsprozess beenden, wie das auch von der hochgradigen Infektion der Leuciscus cephalus-Eische

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