Dr. Kassai Tibor szerk.: Parasitologia Hungarica 1. (Budapest, 1968)
auch angesteckt und nur in einem Fall konnte unter den Einwohnern keine Versuchung nachgewiesen werden. Sei Untersuchungen von solchen Höfen wo keine Schweine gehalten wurden, war der Boden in 7 Fällen negativ, in 8 Fällen mit Ascaris verseucht. In allen 8 Höfen war auch die Einwohnerschaft mit Ascaris infiziert. Wen auch mit dem Vorkommen von A. suum gerechnet werden muss, zeugen die weiter oben angeführten Ergebnisse dennoch davon, dass wir während unseren Bodenuntersuchungen hauptsächlich den Eiern von A. lumbricoides begegnet sind. Beim Vergleich der Zusammenhänge über die Verseuchung des Bodens und der Einwohnerschaft konnte festgestellt werden, dass im Falle WO die Einwohner mit Geohelminthen infiziert waren, grösstenteils auch der Boden der Höfe mit Wurmeiern verseucht war. Oft wurden hingegen Würmereier in Böden angetroffen wo die Einwohner nicht infiziert waren, oder umgekehrt wo die Einwohner infiziert, die Böden der Höfe jedoch negativ waren. Zusammenfas sung Die Verfasser untersuchten in 60 Dörfern die Böden der Höfe verschiedener Wohnhäuser und führten aus 342 Bodenproben 3420 Analysen durch. Die Untersuchungen beweisen, dass ein Teil der Höfe mit Eiern von A. lumbricoides und T. trichiura infiziert sind. Auf Grund der Zusammenhänge wird festgestellt, dass es ausser der Versorgung mit Medikamenten - um die Assanationsergebnisse zu beständigen - auch nötig ist, die Böden der bewohnten Gebiete zu desinfizieren.