Felséges Első Ferentz austriai császár, Magyar', és Cseh ország' koronás királlyától Po'sony szabad királyi 1808-dik esztendőben, boldog aszszony havának 28dik napján rendeltetett Magyar ország gyűlésének írásai (Pozsony, 1808)
1808 / 24. ülés
•Freunde nach beendigtem Cours felbft forge n, wäre keiner mit eiu- gefchränkten Talenten anzunehmen, weil bey földien jungen Leuten nicht nur Zeit und Koften verlohren (ind, fondern die Lehrers Verhindert werden, mit denen übrigen die gehörigen Vorfchrilte zu machen, und felbft das Beyfpiel der Incapacität in einen földien hifii- tut nachtlieilig ift. Nach diefer Vorausfetzung hätten die Konntä- ter die Prüfung der für die Ludoviciana beftimmten Elei en einzuleiten. Die Prüfungs Kondition hätte aus einen Geiftlichen, aus einen Komitats Beamten und aus einen Arzt zu belieben. Der Arzt vifitirt den Jüngling ob felber, wie Pag. 154 gefagt worden, die zu einen Soldaten nothwendigen phyfifche Eigenfchaftehhat? Der Geillliche prüft felben über den bereits erhaltenen Religions Unterricht; wobey er hauptfächlich darauf Acht nimmt, ob die den Zögling beigebrachte Religions Begriffe blos auswendig gelernte Sache ift, oder ob felben die erften Begriffe von Gott, von feiger Allmacht und Liebe, von denen Gebotheli Gottes, in das Herz gelegt worden? Dem Inftitut wird viel daran liegen, gleich bey der Annahme des Zöglings zu wiffen, wie der Religions-Unterricht, dem felber erhalten iiat, befchaffen ift. Die weitere Prüfung in der de uh« fchen und lateinifchen Sprache, die Handfchrift, die Anfangsgründe der Rechenkunft, und was der Zögling fünften von der biblifchen profanen Naturgefchichte gelernt hat, prüfen die Geiftlichen und Komitats Beamte; hauptfächlich um zu beurtheilen, ob die mitgebrachte Atteitaten der Prämienz oder erften Klaffe den Kandidaten würklich gebühren, ob er vorzügliche oder gute Talente befitzt fie geben ein raiffonirtes Zeugnifz, wie fie den Verftand, die Kennt- niffe, die Talente des Kandidaten, gefunden haben; fie bemerken Z. B. vorzügliches Gedächtnifz, Scharffinn, Beurtheilungs-leichte Verfiel* lungskraft u. f. w, Diefes Zeugnifs wird vom Komitat der höchJteil Behörde unterlegt. Die Prüfungen vor der Aufnahme bey den Komitat vorzuneh- men, ift noth wendig, weil, wenn der Jüngling bey der Akademie geprüft werden follte und nicht zur Annahme' geeignet befunden würde, die Aeltern oder Freunde in unnöthige Koften gefetzt wären. Von der phyfifchen Erziehung der Kadétén. Die Akademie hat um die phyfifche Erziehung der aufge* nommenen Zöglinge zweckniäffig fortzufetzen, ein gefundes gelüftetes Gebäude und einen hinlänglich grofsen Garten, wo die Jugend freye Luft athmen , zu allen Jahrszeiten Bewegung machen , und in Erholungsftunclen fich mit verfchiedenen der Entwicklung der Leibeskräfte und des Wachsthums beförderlichen gymnaftifchen Spielen ergötzen kann ; diefe Spiele werden dem Alter der Jugend angenieffen feyn, und ihnen vor Augen gelegt werden; die gefchickteren und kekeren werden Pich zuerst damit befaffen, lie werden Nachahmers finden, keiner aber foil dazu gezwungen werden, Für das Baden imFreyen zur angemeffenen Jahreszeit, für einenUn- terricht im Schwimmen, wird die Direction in der Folge Anhalten treffen. Nebst den Unterricht im Tanzen, Fechten, Hauen , Voltiq q ' gu'on, Acta Sessionis XXIV.