AZ ORSZÁGOS SZÉCHÉNYI KÖNYVTÁR ÉVKÖNYVE 1979. Budapest (1981)
II. Az OSZK gyűjteményeiből és történetéből - Pajkossy György: A nemzeti könyvtár központi gyűjteményeinek olvasószolgálata a Budavári Palotában - Der Lesedienst der zentralen Sammlungen der Széchényi Nationalbibliothek im Burgpalast von Buda
film zusammen irgendwelches andere nichtverfilmte Material auch noch gebrauchen, dann muß er den Film in dem, der Art seines anderen Materials entsprechenden Lesesaal beanspruchen. Auch an dem dritten Stock über der Kataloghalle hat die neueste Phase der Planung eines weiteren Lesesaales ermöglicht. Die Pläne dieses Saales sind noch unvollendet. Auch hier ist an einen Studiumsleesesaal gedacht worden, aber wahrscheinlich kann der Plan nur in einem späteren Zeitpunkt verwirklicht werden. Vorstellbar wäre vom Studiumslesesaal im zweiten Stockwerk das Handbibliotheksteil der Naturund angewandten Wissenschaften hier unterzubringen. In diesem Lesesaal werden 54 Leseplätze ausgebildet. Die von den Magazinen in die Lesesäle führende Telelift-Transportanlage hat Abzweigungen in die Sondersammlungen, Werke aus den Magazinen — mit Einhaltung rationellen Leihvorschriften — können also auch in den Sondersammlungen benutzt werden. Die Matériáién aus den Sondersammlungen wünscht aber die Bibliiothek in den zentralen Lesesälen nicht auszuhändigen. Im Weiteren beschäftigt sich der Aufsatz mit den wichtigsten E 1 >menten der Betriebsabwickelung des öffentlichen Dienstes [mit dem Verkehr der Handbücher im Haus, mit dem ständigen Ordnen der Handbibliotheken, mit dem fü Jen einzelnen Leser reservierten Material, mit der Fernleihe usw.]. Der Aufsatz befaßt sich auch mit den Grundprinzipien der Kat gorisierung der Leser. Zur weiteren Erarbeitung werden fünf Leserkategorien vorgeschlagen: ihre Forschungstätigkeit als Lebensberuf führende; gelegentlich mit Forschungstätigkeit beauftragte ; ein Diplom besitzende ; Studente ; weitere Leser. Der Forschungstätigkeit als Lebensberuf ausübende ist zu einer maximalen bibliothekarischen Bedienung berechtigt. Genau diese Rechte kommen — im Bereich ihres Themas — dem beauftragen Forscher bzw. dem an der Diplomarbeit usw. tätigen Studenten zu, insofern sie ihre Beauftragung oder ihr Thema nachgewiesen haben. Mit Bezeichnung des Themas können auch weitere Leser um eine solche Forschungsbegünstigung bitten, wobei dann die Bibliothek entscheidet. Ferner besteht auch noch die Möglichkeit, daß einem Leser das Forschen gelegentlich genehmigt wird bzw. daß ihm die gewünschte, anderswo nicht erreichbare archivierte Veröffentlichung gelegentlich ausgehändigt wird. Im Weiteren beschäftigt sich der Aufsatz mit der erwünschten organisatorischen Form des öffentlichen Dienstes, mit der Teilung der Arbeit unter dessen werschiedenen Abteilungen. Der Autor entfaltet seine Meinung in Bezug der Tätigkeit des Informationsorganismus. Die Bibliothekarische Auskunftstätigkeit ist auf drei Ebenen gedacht [allgemeine Information; fachbibliographische Auskunft; wissenschaftliche Auskunft auf dem Gebiet der Geschichts- und Literaturwissenschaft]. Auch werden die sogenannten „aktiven" Aufgaben des Auskunftsdienstes, so die Möglichkeiten der Fachbibliographie, Themenanalyse und Fachdokumentation im Bereich der Literatur und Geschichte vorgeführt. Der Verfasser ist für die Einstellung von Fachleuten in der Information, die Wichtigkeit des in entsprechenden Zahl vorhandenen Hilfspersonals unterstreichend. Er weist auf die Verbindungen des Informationsdienstes mit den Sondersammlungen hin. Für den Zuwachs der Handbibliotheken in den Lesesälen trägt das Informationspersonal Sorge, bzw. die Aufsicht der Saehordnung ist ihre Aufgabe. Der 3. Absatz beschäftigt sich mit den Aufgaben der Verwirklichung des geplanten öffentlichen Dienstes. Nach den Berechnungen des Autors wären zu den geplanten Aufgaben — im bibliothekarischen Arbeitsbereich — etwa 68 — 77 Personen nötig, von denen 23 — 26 eine Ausbildung obersten Grades besitzen sollen. Da heute im zentralen Lese- und Auskunftsdienst insgesamt 28 Personen tätig sind, ist hier eine bedeutende Entwicklung nötig. Hier beschäftigt sich der Aufsatz mit den neuen Betriebsstatuten für die zukünftige Bibliothekstätigkeit, und in Verbindung damit wird die günstigste Form der Anlernung des neuen Personals besprochen. Der Aufsatz zählt die zur geplanten Tätigkeit nötigen inneren Vorbereitungen vor : die Koordinierung und Verfeinerung der Katalogen, Signaturkorrektionen, Duplizierung einzelner Kataloge. Ausführlich wird die Vorbereitungstätigkeit für die erwünschten Handbibliotheken erörtert. Das ist die grösste Aufgabe unter den Vorarbeiten der Bibliothek. Die 298