AZ ORSZÁGOS SZÉCHÉNYI KÖNYVTÁR ÉVKÖNYVE 1967. Budapest (1969)
III. Az OSZK munkáiból - Szabadné Szegő Judit: A Könyvek Központi Katalógusa cédulaállományának és a jelentő könyvtárak körének alakulása - Übersicht über den Zettelbestand und die Zahl der meldenden Bibliotheken des Zentralkataloges für Monographien
Übersicht über den Zettelbestand und die Zahl der meldenden Bibliotheken des Zentralkataloges für Monographien J. SZABAD In den ersten zwei Jahrzehnten seines Bestehens registrierte der von der Széchényi-Nationalbibliothek geführte Zentralkatalog für Monographien, der im Jahre 1924 als einer der ersten in Europa begründet wurde, die Titelmeldungen aus 20 allgemeinen Bibliotheken. Der Zettelbestand des Kataloges wuchs bis zum Jahre 1944 auf 536 500 an. Von 1944 bis 1949 ruhte die Bearbeitung des Zentralkataloges. Als Ergebnis seiner Neuorganisierung erhöhte sich die Zahl der meldenden Bibliotheken um 1960 fast um das neunfache und der Zettelbestand wuchs nahezu um das fünffache auf 2 613 000 Stück an. Die Zahl der jährlichen Meldungen liegt annähernd bei 200 Tausend, davon gehen jedoch im Laufe der Bearbeitung durch Zusammenfassung und Aussortierung tatsächlich jährlich nur 53,65%, d. h. ungefähr 107 Tausend Zettel in den Bestand des Zentralkataloges für Monographien ein. Aufgrund desständig anwachsenden Materials gab der Zentralkatalog für Monographien in den letzten sechs Jahren jährlich durchschnittlich 10 388 direkte Informationen und 82 810 Titelaufnahmen konnten der Redaktion des Zentralen Erwerbungskataloges für ausländische Monographien (Külföldi Könyvek Országos Gyarapodási Jegyzéke) zugeleitet werden. Die Studie weist gleichzeitig daraufhin, dass im Gegensatz zu dem positiven Gesamtbild auch nicht zu unterschätzende Probleme auftauchen. Im Jahre 1965 beteiligten sich nur 17,9% der registrierten ungarischen wissenschaftlichen und Fachbibliotheken an den Titelmeldungen für den Zentralkatalog-Monographien, und obwohl die überwiegende Mehrheit der wichtigsten Bibliotheken Titelmeldungen gab, ist das Verhältnis besonders im Hinblick auf die Bibliotheken der Hochschulen und Forschungsinstitute nicht zufriedenstellend. Daneben zeigt sich auch bei den meldenden Bibliotheken eine gewisse Labilität, vor allem in der Kontinuität der Meldungen. Die als Mindestmass einmal im Monat geforderte Titelmeldung erfüllen nur insgesamt zehn der beteiligten Bibliotheken. Aus der Studie ergibt sich, besonders' in Hinsicht auf die Gewährleistung der grundlegenden Informationsfunktion und die Sicherung der erforderlichen Kontinuität des Zentralkataloges für Monographien, die Notwendigkeit, eine Verordnung zur Regelung dieser Frage zu erarbeiten und es wäre real, den Kreis der zur Titelmeldung verpflichteten Bibliotheken auf die wissenschaftlichen und Fachbibliotheken zu beschränken, die die Möglichkeit haben, ihre neuerworbenen Buchbestände fachgemäss einzuarbeiten und bibliothekarisch zu verwalten. 376