Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 94. (Budapest 2002)

Markó, B. ; Csősz, S.: Die europäischen Ameisenarten (Hymenoptera: Formicidae) des Hermannstädter (Sibiu, Rumänien) Naturkundemuseums I.: Unterfamilien Ponerinae, Myrmicinae und Dolichoderinae

CSŐSZ (2002) erwähnt. Also verfügt man über relativ wenige Angaben in Bezug auf das Vorkommen dieser heimischen Art. Ihr Vorkommen in Sibiu/Hermanns­tadt also in den städtischen Biotope ist überraschend, aber man kennt ähnliche Fäl­le schon auch aus Deutschland. Leptothorax tuberum (FABRICIUS, 1775) - Diese Sammlung gibt Angaben zum zweiten Mal über das rumänische Vorkommen dieser Art. Obwohl PARA­SCHIVESCU (1975) sie als eine „gute" Art der Sammlung erwähnt, es ist interes­sant, dass sie auf seiner späteren Faunaliste (1978) nicht steht. Sie wurde in der ru­mänischen Ameisenfauna zum ersten Mal von MARKO und CSŐSZ (2002) be­schrieben. Sie nisten auf grasigen, offenen Gebieten, unter Steinen. Leptothorax affinis (MAYR, 1855) - Diese Sammlung gibt Angaben zum zweiten Mal über das Vorkommen dieser Art. In Bäumen lebende, relativ breit verbreitete Art. Leptothorax clypeatus (MAYR, 1853) - Dies ist die erste Angabe über das ru­mänische Vorkommen dieser Art. MARKO und CSŐSZ (2002) behandelt ihre euro­päische Verbreitung, bzw. ihr morphologisches Merkmal ausführlicher. In Bäu­men lebende, nicht zu häufige Art. Formicoxenus nitidulus (NYLANDER, 1846) - Das rumänische Vorkommen dieser Parasitenart ist nicht überraschend. PARASCHIVESCU (1975) betrachtet sie als gültig und erwähnt sie aus dem Museumsmaterial, später aber, ähnlich wie im Falle von Leptothorax tuberum, lässt er aus der Faunaliste aus. Diese Art ist schon aus einen Fundort bei Fânatele Clujului/Szénafüvek (Cluj-Napoca, Cluj Komitat) bekannt (MARKO & CSŐSZ 2002). Crematogaster schmidti (MAYR, 1852) - Crematogaster schmidti wurde zum ersten Mal von MARKO (1998) angegeben auch aus dem Gebiet Bäile Herculane. In submediterranen Regionen von Europa ist sie verbreitet. Es ist sehr überra­schend, dass ein Teil dieser sich in der Sammlung befindenden Exemplare außer aus der Umgebung von dem schon erwähnten Bäile Herculane, auch aus dem im Zibiner Gebirge liegenden Pältini§ stammt, das mehr als 700 meter über dem Meer liegt. Das zeigt die Plastizität der Habitatpreferenz der Art. Dies ist die einzige An­gabe über das Vorkommen dieser Art in Siebenbürgen. Danksagung - Wir bedanken uns bei dr. MARIANA PASCU, Kurator der Sammlung, und bei dr. GHEORGHE BAN, Direktor des Naturkundemuseums, die es uns ermöglichten Sammlungsmaterial zu studieren. Dr. MARIANA PASCU hat uns vielmal und tatkräftig geholfen mit unserer Arbeit. Wir bedanken uns auch bei Dr. LÁSZLÓ GALLÉ, Dr. ENDRE SÁRKÁNY-KlSS, JÓZSEF RUDNER, EMŐKE NAGY und IOAN SARBU für Ihre Hilfe.

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