Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

Die Arten Amara (Celia ) infima (DUFTSCHMID, 1812) (Abb. 76, 77, 84-89) Typen - Anzahl derTypcn nicht angegeben, beschrieben aus Wien. Typen verschollen (MANDL 1966). Die Art ist gut bekannt, so daß die Festlegung eines Neotypus überflüssig erscheint. Locus typicus: Wien, Österreich. Synonyme - Amara granaria DEJEAN, 1828: 490 (Synonymisiert durch ERICHSON 1837: 93). Typen: Anzahl der Typen (MNHN) aus Schweden ohne nähere Angaben unbekannt.-Lcctotypus nicht designiert. Locus typicus: Schweden. Amara (Celia) baeckmanni LUTSHNIK, 1933: 112 (Synonymisiert durch HlEKE 1973: 10). Ty­pen: HT und PT angeblich ein Pärchen (beidcTypen sind aber <$) aus "Turkestan: Ur-Maral in Talas Alatau, 21. 24. VI. 1907, J. BAECKMANN" (ZMAS). Locus typicus: Kirgisstan: Talas Alatau Mts.: Ur-Maral. Merkmale - Nominat-Arl der infima-Gruppe (Abb. 76-77), deren Erkennung keine Schwierig­keiten bereitet (HlEKE 1976) und die oft beschrieben wurde. Der kleine Körper (meist 5,0-5,5 mm), die perlschnurartigen Fühler (einzige europäische Celia-An mit diesem Sondermerkmal!), meist völ­lig fehlende Skutcllarstrcifen (seltener sind Bruchstücke eines solchen vorhanden) auf den Elytren und die charakteristische Zeichnung im Internalsack (Abb. 84-86) ermöglichen stets eine sichere De­termination. Nach meiner Erfahrung kommen höchstens Verwechslungen mit der ebenso großen Amara (Amara) tibialis (PAYKULL, 1 798) vor, die aber immer vermeidbar sind. A. tibialis gehört in eine an­dere Untergattung, bei der die Männchen an der Innenseitc der Hinterschienen vor dem Schienenen­de eine bürstenförmige Behaarung tragen. Sie ist durch die metallisch gefärbte Oberseite, den schma­len Körper, die nicht perlschnurförmigen Fühler und durch die auffallend tiefe äußere Basalgrube am Halsschild sofort von A. infima zu unterscheiden. A. infima ist flügel-polymorph, aber die Metepisternen sind nicht oder doch nur sehr wenig ver­kürzt. Die Variabilität in der Körpergröße kann der folgenden Tabelle entnommen werden. Die ver­messenen Tiere wurden zwischen 1980 und 1996 im NSG Wernsdorfer See, Kreis Fürstenwalde un­weit Berlin gesammelt. Größe (mm) 4,4 4,6 4,8 5,0 5,2 5,4 S Expl. 3 6 11 13 9 1 9 Expl. 4 3 14 15 10 6 Summe 7 9 25 28 19 7 Verbreitung - Da die Art sehr stenök (Sandgegenden mit ZïWca-Bewuchs) ist und die Hinter­flügel der Tiere zu einem hohen Prozentsatz rückgcbildet sind, ist sie im riesigen Areal nur lokal ver­breitet und standorttreu. An ihren Standorten kann sie sehr zahlreich auftreten. Verbreitet in ganz

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