Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)
Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)
turen im Internalsack, bei A. celioides ist ein basisnaher kräftiger Längsstrich auf der linken Seite vorhanden. Bei A. celioides sind die gesamten Fühler gelbbraun, bei A. nyingtriensis ist nur das erste Glied heller. A. elegantula ist oberseits meist metallisch blau, die neue Art nicht. Auch im Penisbau sind beide Arten verschieden. A. jajalaensis HlEKE, 19956 aus Zentral-Nepal und A. cubicollis HlEKE, 1981 aus W.Nepal sind der neuen Art ebenfalls habituell sowie in Färbung und Größe ähnlich, aber bei beiden fehlt am Halsschild die schwache Ausschweifung des Seitenrandes vor den Hinterwinkeln, die für die neue Art kennzeichnend ist. Bei beiden ist die Penisspitze gerade, bei A. nyingtriensis jedoch immer nach links geneigt. Verbreitung - Endemisch im Transhimalaya südöstlich von Lhasa. Amara (Niphobles) curtonotoides sp. n. (Abb. 195-197) Typen - Holotypus CJ (MSMT) mit Fundortzettel " (West Sikkim) Dzongri Deorali (4350 m)-Dzongri, 22. IX. 1983, M. SAKAI leg." und ein Paratypus S (ZMHB) mit Fundortzettel "(West Sikkim) Dzongri (3970 m), 19. IX. 1983, M. SARAI leg.". Locus typicus: Dzongri, Sikkim. Merkmale - Obwohl in die Untergattung Niphobles gehörend, besitzt die Art (Abb. 195) den Habitus einer Art des sg. Curtonotus. Ober- und Unterseite dunkel rötlich pechbraun, oberseits glänzend. Beine, Fühler und Taster nur wenig heller gefärbt als die Oberseite, nur das erste Fühlerglicd rötlich gelb. Beide Typen sind 8,2 mm lang. Hinterflügel vollständig reduziert. Kopf glatt, nicht auffallend verdickt, mit stark vorgewölbten Augen. Stirnfurchen klein, rundlich. Fühler den Hinterrand des Halsschildcs nicht überragend. Kinnzahn mit stumpfer Spitze. Halsschild nach vorn und hinten etwa gleich stark verschmälert, mit größter Breite in der Mitte. Seiten vor den rechtwinkligen, an ihrer Spitze leicht abgestumpften Hinterecken kurz (etwa so lang wie ein mittleres Fühlerglied) konkav geschweift. Vorderwinkel schwächer (HT) oder stärker (PT) abgerundet und etwa um die Länge des zweiten Fühlergliedes vorstehend. Hinterrand konkav in gleichmäßigem Bogen ausgeschnitten. Seitenrandkehle relativ breit (wie der Durchmesser des dritten Fühlerglied), bis in die Vorderwinkel reichend. Elytren gestreckt oval, mit größter Breite wenig hinter der Mitte. Streifen nur zart und kaum merklich punktiert, an der Spitze fast erlöschend. Mit ein (PT) oder zwei (HT) subapikalen Nabelpunkten im 7. Streifen. Series umbilicata in der Mitte aufgelockert bis schwach unterbrochen. Basalkante jeder Flügeldecke in ganzer Länge gleichmäßig sehr schwach gebogen, lateral nicht kurz nach vorn gekrümmt. Humeralzähnchen scharf, aber nur sehr kurz. Die äußerst feine , nahezu isodiametrische Netzung der Oberseite ist beim S stark geglättet. Abdomen fast völlig glatt. Metepisternen stark verkürzt, mit wenigen verwaschenen Pünktchen besetzt. Proepisternen glatt. Prosternalfortsatz ungerandet (HT) oder mit geringfügigen Spuren eines Randwulstes (PT). Mitte des Prosternum des S mit nur angedeutetem (HT) oder ohne (PT) Haches Grübchen in der Mitte.