Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

7. Streifen mit einem subapikalen Nabelpunkt. Series umbilicata durchgehend (PT), höchstens ein­seitig in der Mitte kurz unterbrochen (HT). Basalkante schwach durchgebogen, an der Schulter kurz nach vorn gekrümmt. Humeralzähnchen winzig bis fehlend. Seiten der ersten 1 -2 Sternite sporadisch punktiert. Procpisterncn und die stark verkürzten Me­tepisternen glatt, ohne Punktierung. Letztes Sternit am Hinterrand (beim Ç) mit vier Punkten. Pro­sternal fortsatz an der Spitze fein gerandet, mit zwei sehr feinen Seten. Schienen schwach bedornt. Mittelschenkel unten am Hinterrand mit vier borstentragenden Punkten, an der Hinterschenkeln nur mit zwei Borsten. Gonostyli (Abb. 174-175 ) kurz zungenförmig mit kräftigen Scitcnsporncn. Relativ große, plump wirkende Art, die vor allem durch die runden Hinter­winkel des Halsschildes, die wenig vorstehenden Vorderwinkel, die seitlich nicht verflachte Basis und die fast obliterierten Basalgruben des Halsschildes unter den Arten der Untergattung auffällt. Im Areal der A. erberi sp. n. kommen die anderen bekannten Paracelia-Arten nicht vor. Nur A. hedjazica HlEKE, 1988 und A. sim­plex DEJEAN, 1828 nähern sich ihrem Verbreitungsgebiet. A. hedjazica lebt im westlichen Randgebirge der Arabischen Halbinsel (im Hedjaz). Sie ist kleiner als A. erberi, die größte Breite des Halsschildes liegt bei ihr in der Mitte (bei A. erberi hinten), die Basaleindrücke sind tief und kräftig punktiert (bei A. erberi fast erlo­schen und nahezu glatt) und die Hinterwinkel des Halsschildes sind stumpfeckig (bei A. erberi rund). Etwa durch die gleichen Merkmalenist A. erberi auch von der politischen A. dalmatina DEJEAN, 1828, deren Areal bis in den Nahen Osten reicht, zu unterscheiden. Überdies hat A. erberi glatte Streifen auf den Elytren, bei A. dal­matina sind sie punktiert. A. simplex dringt von Norden her bis zur Mitte der Arabi­schen Halbinsel, vielleicht sogar noch weiter südwärts vor. Bei A. simplex bleiben auch bei dunklen Stücken die Flügeldecken hell- bis bräunlichgelb, bei A. erberi sind sie rotbraun bis pechfarben. Der konvexe Hinterrand des auffallend kurzen Halsschildes bildet bei A. simplex einen gleichmäßigem Bogen, bei der größeren A. erberi ist er in der Mitte sogar konkav gebogen und nur neben den Hinterwin­keln konvex nach vorn gekrümmt. Verbreitung - Vermutlich endemisch in den höheren Lagen des Maswar-Gcbirges in Jemen, das nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand von keiner anderen Amara-Art besiedelt ist. Amara (Paracelia) simplex omanensis ssp. n. (Abb. 176-177) Typus- Nur der Holotypus (cSci), ein 8,2 mm großes S mit dem Fundortzcttcl "Oman: Wakan, Jabal Akhdar, 22.08 N, 57.44 E, 1460 m, under stones in cultivation, 7 Dec. 95, MD GALLAGHER 8751". Locus typicus: Wakan, Jabal Akhdar, Oman.

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