Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 92. (Budapest 2000)

Hieke, F.: Revision einiger Gruppen und neue Arten der Gattung Amara Bonelli, 1810 (Coleoptera: Carabidae)

W des Areals), bald abgestumpft (im O des Areals). Die Basis ist in der Regel glatt, die äußere Basal­grube ist schwächer als die innere. Halsschild an der Basis so breit wie die Basis der Elytren. I lals­schild nach vorn kräftig, nach hinten nicht (im W des Areals) oder schwach (im O des Areals) ver­schmälert (Abb. 107-108). Im Internalsack (109-1 10, I 15-1 16) ist nahe der Spitze auf der rechten Seite ein dunkler Längsfleck und nahe der Mitte ein weiterer großer dunkler Fleck vorhanden. Gonostyli zungenför­mig (Abb. 11 1-1 12, I 17-118). Die Unterarten - Wie schon die obige Beschreibung erkennen läßt, besteht A saginata aus ei­ner östlichen, immer ungeflügelten Form (ssp. vilis) und eine westlichen, oft geflügelten Form (ssp. saginata s. Str.), die als zwei Unterarten angesehen werden können. Zwischen den beiden Formen existieren Übergänge (bei Krasnojarsk und im Altai) und jede dieser Formen ist variabel in den meis­ten Merkmalen. Bei beiden Formen ist aber (im Unterschied zur sehr ähnlichen A. laticarpa) in der Mitte des Intemalsackes neben dem kleinen Fleck rechts an der Spitze stets ein zweiter, meist größe­rer dunkler Fleck weiter links ausgebildet. Die westliche Unterart (besonders die Population aus der Umgebung von Warszawa) ist breit und hat einen nach vorn stärker verengten Halsschild. Die östliche Unterart ist schmaler und der Halsschild ist hinten kaum breiter, oft sogar schmaler als in der Mitte. Eine dritte, unbenannte Form aus N.China (drei Exemplare, die G. POTANIN 1885 in "Kans-su" fand) fällt durch fast abgerundete Vorderwinkcl am Halsschild auf. Vielleicht verdient auch sie den Status einer besonderen Unterart A. saginata ist wahrscheinlich eine im Zerfall begriffene Art mit sehr großem Areal. Amara saginata saginata (MÉNÉTRIÉS, 1847) (Abb. 107-112) Typen - Siehe oben! Synonyme - Celia laevicollis MÄKLIN, 1878; 297 (Synonymisiert durch HlEKE 1993: 61). Ty­pen: Anzahl der Syntypen nicht angegeben. LT S (UZMH) und 2 PT (UZMII) designiert durch HlEKE (1973: 56); Siehe auch SlLFVERBERG (1987: 19) und HlEKE (1993: 61). Locus typicus: Kras­nojarsk (Sibirien), Rußland. Amara (Celia) roubali MAKOLSKI, 1928: 270 (Synonymisiert durch HlEKE 1973: 91). Typen: HT cj (ZMPA) und PT $ (ZMPA), weitere PT und zahlreiche Topotypen (oft unberechtigt bezeich­net als PT in vielen Sammlungen, siehe HIEKE 1993: 61). Locus typicus: Warszawa-Goclawek, Po­len. Amara (ICelia) transversicollis BAL1ANI, 1943.: 39 (Synonymisert durch HlEKE 1975. 332 nach Topoptypcn, 1993: 61 mit HT bestätigt). Typen: Nur HT Ç (MCSN), zahlreiche Topotypen in vielen Sammlungen (Siehe HlEKE 1993: 61). Locus typicus: Tozkoje am fl. Samara, (Gebiet Oren­burg), Rußland. Merkmale - Körper (Abb. 107-108) relativ groß (6,6-7,6 mm). Halsschild breit (1/br = 1.66-1,84, im Durchschnitt 1,75), nur nach vorn verschmälert, mit spitz vorstehenden Vorderwin­keln. Basis an der Seite leicht niedergedrückt. Habituell etwas an A. quenseli ssp. silvicola ZIMMER­MANN, 1832. erinnernd. Im Internalsack des Penis befindet sich rechts nahe der Spitze ein dunkler kurzer Strich, der parallel zum Seitenrand steht, apikal zugespitzt und basal oft etwas verbreitert ist. Auf der linken Seite etwa gegenüber dem Hintcrende des rechten Striches befindet sich stets ein wei-

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