Matskási István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 81. (Budapest 1989)

Vasas, G.: Eine neue Macrolepiota Art aus Ungarn (Basidiomycetes, Agaricales)

ANNALES HISTORICO-NATURALES MUSEI NATIONALIS HUNGARICI Tomus 81. Budapest, 1990 p. 45-48. Eine neue Macrolepiota Art aus Ungarn (Basidiomycetes, Agaricales) von G. VASAS, Budapest G. VASAS: Eine neue Macrolepiota Art aus Ungarn (Basidiomycetes, Agaricales). - Annls hist-nat Mus. natn. hung. 1989,81:45-48. Abstract - (A new Macrolepiota species from Hungary, Basidiomycetes: Agaricales.) A new species, Macrolepiota citrinascens sp. n., is described from the Rhacodes-group. Its flesh first yellowish then rose-brown when cut. Cystidia clavata later with bill. With 2 figures. Macrolepiota citrinascens sp. n. (Abb. 1-2) Dieser zu der Rhacodes-Gruppe gehörende Pilz soll als neue Art beschrieben werden, weil er vom mit ihm nächst-verwandten Macrolepiota puellaris (FR.) Mos. durch schnabelartige Zystiden, dunklere Schuppigkeit des Hutes und gilbendes Fleisch abweicht (siehe BON 1981). Hut: 5-9 cm, erst eiförmig, später glockig, schliesslich ausgebreitet schirmförmig, jung auf cremem, weisslichem Grunde und besonders bei feuchtem Wetter auf crem­gelblichem, manchmal auf hellgelblichem Grunde mit schmutzigen bräunlichen, grau­bräunlichen Faserschüppen besetzt, in der Mitte glatt, graubräunlich. - Lamellen: bauchig, weich, frei, Kollarium gut sichtbar; im Anfang weisslich, schliesslich oder trocken schmutzigrosa entfärbend; bei Druck, Verletzung oder im Schnitt, - besonders bei jungen Exemplaren - erst sofort zitronengelb, dann an den Druckstellen schmutzigrosa; Schneide fein und dicht gewimpert. -Stiel: weisslich, bei Druck gilbend an der Räche, oder besonders auffallend im Fleisch (aber nicht orange), dann gelblichbraun, schliesslich rosabräunlich werdend; glatt, hohl, am Grunde knollig, 6-11/0,3-0,9 (Basis 1-1,8) cm. Ring doppelt, am Rande zerreissend, Beweglich. - Fleisch: weiss, bei Verletzung erst gilbend, besonders auffallend bei jungen Exemplaren, dann gelblich­braun, schliesslich rosabräunlich, schmutzigbräunlich werdend. Geruch nicht auffal­lend, nicht charakteristisch. Geschmack angenehm. - Sporenstaub: weisslich. ­Sporen: ellipsoid, 8-11 x 5-6,5 um, mit dicker Wand, mit nicht gut sichtbarem Keimporus. - Cheilozystiden: erst keulig, dann keulig mit schnabelartigem, oft mit kopfigem Fortsatz; 45-60x 10-14,5 um. - Basidium: keulig, 22-35 x 8-10um. Vorkommen: in gepflanztem Fichtenwald (Picea abies). Angaben des Herbari­ums (Ungarisches Naturwissenschaftliches Museum, Budapest): Tornai Karszt: Szel­cepuszta (Nationalpark von Aggtelek), unter Picea abies, 14.IX.1988., 7.X.1988. leg. G. VASAS, CS. LOCSMÁNDI et A BATHÓ. Bemerkung: ähnlich wie Macrolepiota puellaris, aber Schüppchen bei Macro­lepiota citrinascens sp. n. graubräunlich, schmutzigbräunlich, bei M. puellaris weisslich. M. puellaris nicht gilbend, M. citrinascens sp.n. bei Verletzung, Druck, im Schnitt sofort

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