Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Nagy, I. Z.: Unterkretazische Cephalopoden aus der "Marmorgrube" bei Zirc (Bakony-Gebirge, Ungarn)

Ich ordne die Art dem Formenkreis aptiense ein. Die Berippung und das Habitusbild stehen auch moreti nahe, aber wegen der Zeitdifferenz kommt letztere nicht in Frage. Sie kann unter diesen Merkmalen auch in die Nähe der Art velledae gestellt werden, dann ist aber in diesem Fall ausser der Zeitdifferenz auch die Abweichung der Lobenlinie ein Grund, sie auszuschliessen. Durch die Externsutur ist sie aptiense am nahesten, die J. WIEDMANN be­kanntgibt (1963) Seite 187, Abb. 41, aufgrund der nahezu dreigeteilten Form des L/U2. Das aptischen Vorkommen der Art scheint kein grosser Widerspruch zu sein (WIED­MANN 1963, Seite 190), und mehr und besser erhaltene Exemplare können sich vielleicht auch als zeitliche Verbindungsformen erweisen. Weil sich das Exemplar in schlechtem Zustand befindet, kann keine weitere taxonomische Auswertung erfolgen. Das Exemplar ist in der Paläontologischen Sammlung des Museums unter der Nummer M. 80.38. zu finden. Phylloceras (Hypophylloceras) sp. Das Exemplar hat einen Durchmesser von ungefähr 70-71 mm, es ist eine aufgelöste, schlecht erhaltene halbe Seite eines Steinkernes. Die Schale ist vollkommen aufgelöst. Im ventralen Teil sind noch drei Einschnürungsfurchen zu erkennen, die auch durch den Rand gehen. Mit diesen Merkmalen erinnert sie stark an die Art aphrodite und auch an aptiense. Sie deutet auf den obengenannten Untergattungs-Formenkreis hin, mehr kann nicht über sie gesagt werden. — Inventarnummer M.80.39. Partschiceras infundibulum (D'ORBIGNY) (Tafel I: Abb. 2) 1841 : Amm. infundibulum D'ORBIGNY — Terr. Crét., I., 2, p. 131, pl. 39, figs. 4-5. 1963: Partschiceras infundibulum (L'ORB.)­—WIEDMANN, Mallorca, Phylloceratina, S. 239, Taf. 16, F. 3-4. Es liegt ein einziges Exemplar eines sehr schlecht erhaltenen Steinkernes vor. Der Durchmesser des Gehäuses beträgt 43 mm und die höchste Windungshöhe ?26 mm. — Trotz des schlechten Zustandes ist die aufgeblasene Gehäuseform sowie der für die Art so charak­teristische Wechsel der langen und kurzen Rippen gut zu erkennen, ebenso auch der enge Nabeltrichter der aufgeblasenen Gahäuseform. Das Exemplar aus der alten Sammlung der Paläontologischen Abteilung und wurde von J. NOSZKY jr. gesammelt. — Invetarnummer : M.63. 1959. Phylloceras sp. indet. Zwei Bruchstücke, bei denen die Skulptur zum Teil noch zu erkennen ist. M.80.40. Rest eines Gehäuses mit hochovalem Querschnitt und feiner radialer Berippung, die sich dem ven­tralen Rand zu nach vorn biegt. Auf dem Rand dreht sie sich zurück. M. 80.41. hochovales Gehäuse-Bruchstück, ohne Skulptur.

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