Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Fischer, M.: Revisionen zur Taxonomie der Doryctinen-Gattungen Osmophila Szépligeti, Monarea Szépligeti und Hypodoryctes Kokoujev (Hymenoptera, Braconidae)

1 Körper und Flügel ganz dunkel, Stigma leuchtend gelb. Hintere Randfurche des Meso­pleurums gekerbt. — Brasilien, Peru tripartita (BRULLÉ), 9cf - Körper rot und schwarz. Flügel gelb mit dunkler Querbinde und dunkler Spitze. Hintere Randfurche des Mesopleurums einfach oder nur punktiert 2 2 71 l,6mal so lang wie hinten breit. Längsfurchen des 72 weit voneinander entfernt, teilen die Querfurche in drei gleich lange Abschnitte, das erhabene herzförmige Mittelfeld vorn breiter als hinten. — Brasilien, British Guiana fasciipennis (SZÉPLIGETI), 9 - 71 2—2,2mal so lang wie hinten breit. Längsfurchen des 72 nach hinten stark konvergie­rend, treffen nur in geringer Entfernung voneinander auf die Querfurche, der mittlere Abschnitt der letzteren daher viel kürzer als die seitlichen. — Brasilien, Peru nigricoxa SZÉPLIGETI, Qçf Monarea fasciipennis (SZÉPLIGETI) (Abb. 9-12) Osmophila fasciipennis SZÉPLIGETI, 1902, Term. Füzet, 25: 52, 9 • Monarea fasciipennis, SZÉPLIGETI, 1904, Genera insect., 22: 68. Monarea fasciipennis var. nigrieeps ENDERLEIN, 1912, Arch. Naturgesch., 78 A (2): 34. Monarea fasciipennis, SHENEFELT & MARSH, 1976, Hym. Cat., 13 (9): 1320 (Literatur). 9 — Kopf : l,6mal so breit wie lang, l,2mal so breit wie das Mesonotum, glatt, Augen nur ganz wenig vorstehend, l,lmal so lang wie die Schläfen, an den Schläfen gerundet, Hinterhaupt gebuchtet und gerandet, Abstand der Toruli voneinander und von den Augen etwas kleiner als ihr Durchmesser, zwischen den Toruli eine Lamelle, Scapulargruben deutlich eingedrückt; Ocellen ziemlich gross, der Abstand zwischen ihnen so gross wie ein Ocellusdurchmesser, der Abstand eines äusseren Ocellus vom inneren Augenrand so gross wie die Breite des Ocellarfeldes, Oberseite fein und lang behaart. Gesicht l,25mal so breit wie hoch, stark netzartig runzelig, matt, uneben, Mittel­kiel deutlich und ebenfalls skulptiert, besonders an den Wangen mit langen, nach unten abstehenden Haaren, Augenränder gebogen. Clypeus gewölbt, unten eingezogen, schwach punktiert, mit langen, hellen, abstehenden Haaren dicht besetzt. Tentorialgruben sehr klein, voneinander l,3mal so weit entfernt wie von den Augen. Labrum stark konvex und besonders distal lang behaart; Mandibel­unterseite l,5mal so lang wie breit, an der Basis verbreitert, laterodorsal gestreift, in der Mitte mit langen Haaren; Maxillartaster wahrscheinlich länger als die Kopf höhe. Wangen langer als die basale Mandibelbreite. Auge in Seitenansicht l,6mal so hoch wie lang, so lang wie die Schläfen­breite, Schläfe unten etwas breiter. —• Fühler beschädigt, ungefähr 20 Glieder sichtbar, wahr­scheinlich viel länger als der Körper; Gl 2,5mal so lang wie breit, die folgenden nur wenig kürzer werdend, Geisselglieder dicht aneinanderschliessend, die Haare kürzer als die Breite der Geissel­glieder, in Seitenansicht 8 bis 10 Sensillen sichtbar. Thorax : Zweimal so lang wie hoch, l,2mal so hoch wie der Kopf, Prothorax halsartig vorgezogen, Oberseite ziemlich flach, mit der Unterseite parallel, glatt. Mesonotum so breit wie lang, Seitenränder nach vorn etwas geschwungen, Mittellappen gerundet; Notauli sehr tief und breit, ohne Skulptur, etwa von der Mitte der Seitenränder entspringend, reichen auf die Scheibe und erreichen einander hier; nur wenig feine Haare sichtbar. Praescutellarfurche mit einem Langsleist­chen, jedes Seitenfeld so breit wie lang. Propodeum mit dem Metalpleurum verschmolzen. Alle Furchen einfach, Sternaulus eingedrückt, aber glatt. Seite des Prothorax oben wenig länger als hin­ten. Pro thorax, Mesopleurum hinten und nahe dem Vorderrand sowie das Metapleurum mit langen, feinen Haaren: Metapleurum und Propodeum hinten stark gerandet. Acetabula der Vorderhüften dicht behaart. Stigma des Propodeums oval. Vorderschiene mit etwa 11 Dornen an der Medial­fläche, kürzer als der Vorderschenkel, vorderer Basitarsus so lang wie der Vorderschenkel, Vorder­tarsus so lang wie der Rest des Vorderbeines; Hinterbein so lang wie der Körper, Tarsenglied 4 am kürzesten. Vorderflügel : Massig breit, reicht über die Metasomaspitze hinaus. Stigma eher schmal, r entspringt vor der Mitte, rl länger als die Stigmabreite, so lang wie rl, rl l,9mal so lang wie cuqul, r3 nach aussen geschwungen, 1,8 mal so lang wie rl, R reicht an die Flügelspitze, Cui distad nur wenig verjüngt, nr um die Länge von cuqul antefurkal, die Adern auch im Bereich der Zentralkreu­zung gleichmassig skierotisiert, d l,7mal so lang wie«/",bund nr parallel, nv um die eigene Breite postfurkal, B geschlossen, zweidrittel so breit wie D, parallelseitig, 2,5mal so lang wie breit, np entspringt unter der Mitte von B.

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