Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)
Frieser, R.: Neue tropische Anthribiden (Coleoptera, Anthribidae)
Derisemias klapperichi sp. n. In Gestalt und Färbung dem D. honestus FRIESER täuschend ähnlich und nur durch folgende Punkte verschieden : Die Schnittpunkte der beiden schrägen, sich kreuzenden weißen Linien des Halsschildes mehr dem Vorderrand als der Querlinie zwischen den Haarbüscheln genähert. Bei honestus verhält es sich umgekehrt. Schienen gelblich mit schwarzem Mittelring, Basis und Spitzen kaum angedunkelt. — Fühler schlank, wie bei D. picticollis JORD ., den Halsschildhinterrand erreichend. Keule gestreckt, etwas lose gegliedert. 9. Glied langdreieckig, doppelt so lang wie breit; 10 dreieckig, wenig länger als breit; 11 oval, etwas länger als 10. — Länge: 4,5 mm. 1 çf von Sierra Leone: Guma Mountain, 500 m , 26. I. 1977, J. KLAPPERICH leg. Holotypus in meiner Sammlung. Somit wurde erstmals ein Vertreter der bisher vom afrikanischen Kontinent nur vom Süden und Osten bekannten Gattung nun auch in Westafrika nachgewiesen. Enedreutes SCHOENH. Rüssel nicht oder nur wenig länger als breit, mit nach vorne erweiterten Seiten. Fühlergruben nahezu kreisrund, überall begrenzt, auch nach unten geschlossen. Augen rundlich, seitenständig, Stirn dazwischen so breit wie die Rüsselbasis, breiter als ein Augendurchmesser. Die beiden Basalglieder normal verdickt, 2. gestreckt, birnenförmig. Die restlichen Glieder zur Keule gestreckt. Keule schlank, lose gegliedert, beim çf etwas länger als beim 9 • Halsschildseiten nach vorne konisch verengt, länger als breit. Querleiste weit vom Hinterrand entfernt. Scheibe einfach gewölbt, ohne Haarbüschel. Flügeldecken gestreckt, cylindrisch ± doppelt so lang wie breit, punktiertgestreift, mit flacher, aber deutlicher Subbasalwölbung. 1. Glied der Vordertarsen gestreckt, so lang wie die beiden folgenden Glieder zusammen. Tarsen insgesamt so lang wie die Vorderschienen. Genotypus: E. hilaris FAHRS. von Südwesteuropa und Nordwestafrika. Einige der zu Enedreutes gestellten oder unter dieser Gattung beschriebenen Arten stimmen, vor allen im Bau des Rüssels, der Augen und der Fühlergruben, mit dem Genotypus hilaris nicht vollständig überein. Auch die Halsschildquerleiste ist in der Regel dem Hinterrand viel stärker genähert und diese Arten bilden eine eigene, vom Genotypus differenzierte Gruppe innerhalb der Gattung Enedreutes. Enedreutes gracilipes sp. n. Oberseite mit nahezu einfarbiger, schmutzigweißer, mit einem Stich ins gelbliche gehender, nicht ganz anliegender und den Untergrund nicht vollständig bedeckender Behaarung. Nur die Halsschild- und Flügeldeckenscheibe sowie auf der Subbasalwölbung die helle Behaarung ein wenig mit bräunlicher untermischt. Fühler und Beine rötlich. Fühlerkeule, Schenkel und die Spitzen der einzelnen Fußglieder angedunkelt. Unterseite schwärzlich, wie die Oberseite, aber etwas dünner behaart. — Rüssel etwas kürzer als an der Spitze breit, 10:11. Im Bereich der Fühlergruben, die den größten Teil der Rüsselseiten beanspruchen, stärker eingebuchtet. Von der leicht gewölbten Stirn nur sehr schwach abgesetzt, mit dieser fast in einer Ebene liegend und dicht großgrubig punktiert. Vorderrand gerade und nur in der Mitte mit seichter Ausrandung. Stirn breit, breiter als ein Augendurchmesser, so breit wie der Rüssel im Bereich der Fühlereinlenkung. Augen stark gewölbt, seitlich knopfförmig vortretend, grob facettiert, vorne abgestutzt, aber nicht ausgerandet. Abstand zu den Fühlergruben etwas schmaler als die Dicke des 2. Fühlergliedes. Fühler (çf ) die Flügeldeckenbasis erreichend. Die beiden verdickten Basalglieder etwa doppelt so lang wie breit, untereinander gleichlang, das 2. aber zur Spitze leicht birnenförmig verdickt. 3-5. gestreckt, untereinander gleichlang, jeweils so lang wie 2. 6-8. wenig kürzer, aber das 8. Glied etwas dicker als die vorhergehenden. Keule gestreckt, lose gegliedert, 9. langdreieckig, 1/2 mal länger als an der Spitz breit; 10. becherförmig, wenig länger als breit; IL oval, etwas länger als 10, aber kürzer als 9. — H a 1 s s c h i 1 d 14 Természettudományi Múzeum Évkönyve 1981