Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Kaszab, Z.: Faunistische und taxonomische Studien über Meloiden (Coleoptera)

Mimesthes nigricollis sp. n. (Abb. 41-46) Holotypus / : Südafrika, südlicher Namib, Obib Dünen, 28°10'S-16°48'E, 17. IX. 1973, leg. S. ENDRŐDY-YOUNGA (im Transvaal Museum, Pretoria). — Paratypen: aus demselben Fundort (13 Exemplare im Transvaal Museum und im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Muse­um, Budapest); id., südlich bei 28°10'S-16°48'E, Lüderitz, 17. IX. 1973 (3 Exemplare im Naturhisto­rischen Museum, Windhoek); id., östlich von 28°02'S-16°37'E, Lüderitz (2 Exemplare im Ungari­schen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest). —-Aus denselben Fundorten Aberrationen 1-3 von S. ENDRŐDY-YOUNGA: ab. 1 19 Exemplare im Transvaal Museum, ab. 2 6 Exemplare, ab. 3 3 Exemplare; im Naturhistorischen Museum, Windhoek: ab. 1 7 Exemplare, ab. 2 2 Exemplare. Körper schwarz, die Tarsen braun, Fühler vom 2. Glied an gelb, Flügeldecken gelb mit schwar­zer Zeichnung (Abb. 43-46) : eine stark gezackte Querbinde hinter der Basis, in der Mitte und vor dem Ende, die Naht vom Schildchen bis zum Ende und der Basalrand schwarz (forma typica, Abb. 43) oder in der vorderen Querbinde ist gesondert ein Posthumeralfleck (ab. 1, Abb. 44) oder die vordere Querbinde auch in zwei Fecke aufgelöst und auch mit der Naht nicht zusammengebunden (ab. 2, Abb. 45), oder die vordere und mittlere Querbinde in Längsrichtung miteinander verbunden (ab. 3, Abb. 46). — Kopf quer, mit sehr grossen, hoch gewölbten Augen, welche seitlich breitoval sind; Schläfen kurz, die Ecken breit abgerundet, Scheitel ein wenig nach hinten gebogen. Stirn in der Mitte meist mit einer mehr oder weniger breiter, unpunktierter Längslinie oder auch etwas dachförmig erha­ben. Grob und ungleich punktiert, mit dunkelbrauner Behaarung. — Fühler beim çf lang, hin­tergelegt die Basis lang überragend, beim çf weniger, beim 9 viel dicker erweitert. Die Länge der Glieder 1-11 beim rf verhält sich wie 11:8:11:11:11:8:9:9:11:11:20 und die Breite wie 9:7:7,5:7.5:9: 9,2:12:12:13:14:13. Die Länge der Glieder beim 9 wie 12:6:9:6:6:6:8:7:10:9:14 und die Breite wie 8:6:5:5:6:6,5:10:12:13:15:13. Aus dieser Zusammenstellung geht klar vor, dass die fünf letzten Glieder beim çf in der Breite nur wenig verschieden, demgegenüber beim 9 allmählich stark verdickt sind. Das Verhältnis zwischen Länge und Breite des Endgliedes auffallend verschieden. — Halsschild quadratisch, Seiten gerade, vom vorderen Drittel an erst gebogen, dann gerade plötzlich zum Hals verengt. Kürzer als der Kopf (30:33) und etwa so breit wie der Kopf an den Augen (39:38,5). Ober­fläche mit einigen aufgewölbten kleinen Spiegelflecken, sonst ist die Punktierung wie der Kopf sehr grob und stellenweise gerunzelt. — Flügeldecken mit vortretenden Schulterbeulen, dort sind sie etwa anderthalbmal so breit wie der Halsschild (65:39), weniger als doppelt so lang wie die Breite (115:65), fast viermal so lang wie der Halsschild (115:30), das Ende breit abgestutzt und die Nahtecke sowie aussen fast gleichförmig abgerundet. Oberfläche etwas erloschen, dicht und grob, runzelig punktiert. — Unterseite mit bräunlicher Behaarung, Hinterbrust spärlicher, das Abdomen dichter, erloschen, mit raspelartigen Punkten. —. Beine ohne besondere Kennzeichen, die End­dorne der Hinterschienen sehr dünn, die Länge der Glieder 1-4 der Hintertarsen verhält sich wie 28:11:9:20. — Aedoeagus : Abb. 41-42. — Länge (mit vorgestrecktem Kopf): 6-10,4 mm. Aus dieser Gattung sind bisher zwei Arten beschrieben: M. maculicollis MARSÉUL, 1872 und M. holgaticus KASZAB, 1952. bei der ersteren ist der Halsschild vorn beiderseits mit ei­nem grossen, queren gelben Fleck, ausserdem die Fühler schwarz; bei der zweiten Art ist die vordere Hälfte des Halsschildes gelbrot und die fünf letzten Glieder der Fühler rotgelb. Die neue Art besitzt einfarbig schwarzen Halsschild und von dem 3. Glied an gelbe Fühler. Die Zeichnungselemente der Flügeldecken bei allen drei Arten dieselbe. Ceroctis ovamboana sp. n. (Abb. 47, 49) Holotypus çf : Südangola, Owamboland, Ruacana Falls, SE 1714 Ac, 26-27. VIII. 1973 (im Naturhistorischen Museum, Windhoek). — Paratypen: aus demselben Fundort (5 Exem­plare im Naturhistorischen Museum Windhoek und im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Mu­seum, Budapest). Körper schwarz, gelb behaart, lühler vom 3. Glied an rotgelb, bei manchen Exemplaren das 3. Glied teilweise bräunlich, bei einem Exemplar ist die Unterseite der Vorderschenkel, diebasale Hälfte der Mittelschenkel und zwei Drittel des basalen Teiles der Hinterschenkel rötlich. Flügeldecken mit je 7 grossen, gelben Flecken (Abb. 49) und die Naht von dem Schildchen oder von der Basis neben dem Schildchen bis über die Mitte erloschen braunrot. Ein Subhumeralfleck an den Seiten, ein Subbasal­fleck neben der Naht und dem Schildchen, zwei rundliche Flecke neben der Naht, einer dazwischen am Seitenrand und einer am Ende etwas seitlich gelb. — Kopf mit sehr grossen und hochgewölb­ten Augen, Schläfen kurz und hinter den Augen gebogen verschmälert, Stirn kaum gewölbt, dicht

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