Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 73. (Budapest 1981)

Kaszab, Z.: Faunistische und taxonomische Studien über Meloiden (Coleoptera)

etwas breiter als lang (84:80). In der Mitte am breitesten, Seiten nach vorn stärker, nach hinten weniger gebogen verengt. Vorn gleich hinter dem Vorderrand, weiter im vorderen Viertel der Quere nach und die Scheibe im hinteren Drittel beiderseits in der Mitte sowie an der Basis in der Mitte leicht einge­drückt, Hinterrand scharf gerandet. Oberseite ziemlich gleichmässig ebenso sehr stark und grob mit rundlichen, einzeln stehenden groben Punkten besetzt wie am Scheitel. — Flügeldecken mit vortretenden Schulterbeulen, dort sind die Flügeldecken viel breiter als der Halsschild (115:84), mehr als dreimal so lang wie der Halsschild (260:80) und etwa dreieinhalbmal so lang wie die Breite. Ober­seite sehr grob lederartig gerunzelt, die Runzelung in den mittleren zwei Dritteln am stärksten, am Ende erloschen. Vom Innenrand der Schulterbeule zieht sich eine kaum vorragende Ader nach hinten. — Hinterbrust raspelartig punktiert, gelbweiss behaart, die Abdominalsegmente mit sehr feiner Skulptur, spärlich mit anliegender Behaarung. — Beine kräftig, Schenkel dick, dicht und stark punktiert, Schienen sehr dicht und raspelartig punktiert, mit schräg abstehender, rötlicher, sehr dichter Behaarung. Die Enddorne der Hinterschienen kurz, der äussere breit und das Ende ab­gerundet sowie schräg abgestutzt. Die Tarsen sind kurz und breit, das Klauenglied aller Tarsen mit sehr kräftigen, stark gekrümmten Krallen. Die Nebenkrallen sind auch breit und stark gebogen. Die Länge der Glieder der Hintertarsen 1-4 verhält sich wie 35:20:17:40. — Länge (mit geneigtem Kopf): 13 mm. Die nächst verwandte Art ist Cruspolii(Pic, 1914), welche auch aus Somalien beschrieben ist. C ruspolü ist aber stahlblau, mit sehr ähnlicher Skultptur, die Fühler aber länger, vor allem das 3. Glied und die Skulptur der Flügeldecken weninger lederartig, grob gerunzelt punktiert. Prionotolytta pretoriana sp. n. Holotypus 9 : Südafrika, Pretoria (ohne nähere Angabe des Fundortes, im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest). Körper robust, Kopf, ein Querfleck der Mitte des Halsschildes, die Flügeldecken, die Beine und Brust sowie das Abdomen schwärzlich, ein Stirnfleck, der Halsschild und das Schildchen sowie die Episternen der Mittel- und Hinterbrust, die schmalen Ränder der Abdominalsegmente 1-4 rotgelb, die Aussenseite der Schienen bräunlich, die Basis des 3. Fühlergliedes und die Basis des 1. Gliedes der Hintertarsen gelbrot. — Kopf mit grossen, gewölbten, bei Seitenansicht nierenförmigen Augen. Stirn leicht gewölbt, Schläfen kurz, hinten breit abgerundet, Scheitel am Hals leicht gebogen, die ganze Oberseite grob und dicht, stellenweise gerunzelt punktiert, kurz behaart, die Grundskulptur ist aber gut erkennbar. — Fühler gegen das Ende verdickt, die Glieder allmählich stärker nach aussen gezogen, ähnlich wie bei der Gattung Ceroctis. Die Länge der Glieder 1-11 verhält sich wie 20:10:22:15:13:14:14:14:15:15:25 und die Breite wie 15:12:11:15:18:18:18:18:18:19:17. — Hals­schild quer, viel breiter als lang (71:60), auch breiter als der Kopf (71:63), weit vor der Mitte am breitesten, zum Hals plötzlich gebogen stark verengt, nach hinten leicht gebogen und vor dem Hin­terrand leicht eingeschnürt verengt. Die Mitte vor der Basis bis zur Scheibe breit und leicht einge­drückt, die Scheibe in der Mitte mit drei Spiegelflecken, sonst ist die Punktierung sehr grob und dicht, die Punkte sind eng aneinanderstossend. Die Behaarung kurz und schräg abstehend. — Flügel­decken mit vortretenden Schulterbeulen, dort sind die Flügeldecken um ein Drittel breiter als der Halsschild (100:71), nach hinten sind die Flügeldecken allmählich schmaler und ziemlich flach, das Ende breit abgerundet stumpfwinklig. Oberseite dicht, raspelartig gekörnt und punktiert, der Grund erloschen chagriniert, anliegend kurz, gelb behaart. — Die rotgelben Episternen der Mittel­und Hinterbrust rötlich behaart, die schwarzen Teile gelbweiss. — Beine kräftig, ohne besondere Kennzeichen. Die Länge der Glieder 1-4 der Hintertarsen verhält sich wie 45:25:20:35. — Länge (bei geneigtem Kopf): 11 mm. Die nach st verwand te Art ist P. hoyekae KASZAB, 1955, welche deutlich kleiner ist, die Punktierung des Kopfes und Halsschildes viel feiner, ohne roten Strinfleck, Halsschild deut­lich länger, ausser dem Mittelfleck auch noch mit je einem schwarzen Fleck an den Seiten­beulen, das 3. Glied der Fühler an der Basis nicht aufgehellt. Von allen übrigen Arten auf­grund der gelben Episternen der Mittel- und Hinterbrust verschieden.

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