Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 70. (Budapest 1978)

Benick, G.: Athetae Arten aus der Mongolei (Coleoptera, Staphylinidae), 3. Folge

Hydrosmectina praegrandis sp. n. (Abb. 27) Eine Art, die man wegen ihrer Grösse und ihrer ziemlich kräftigen Fühler auf den ersten Blick etwa in die Untergattung Parameotica stellen möchte. Bei genauer Nachprüfung zeigt sie jedoch ne­ben ihrer Lebensweise sämtliche Merkmale der Gattung Hydrosmectina, so dass ich keine Bedenken habe, sie dort unterzubringen. Hellgelbbraun, Kopf und 3., 4. und vordere Hälfte des 5. Tergits dunkelbraun, Fühler, Taster und Beine gelb, kaum gebräunt, Behaarung auf Kopf und Hinterleib sehr weitläufig, auf Halsschild und Flügeldecken dichter, fein anliegend. Halsschildmittelbehaarung von der Mitte nach vorn und hinten gerichtet (Typ Iii), Chagrin fein, dicht rundnetzmaschig. Massig glänzend, besonders auf Kopf und Hinterleib. — Kopf leicht nach hinten erweitert, Schläfen hinten breit abgerundet, dort am breitesten. 12:9 breiter als lang, hinten deutlich gerandet. Punktierung beiderseits der breiten glatten Mittellinie kräftig, deutlich weitläufig, in jedem Punkt inseriert ein dunkles Haar. In der Mitte mit flachem Grübchen. Augen klein, nicht vorspringend, von oben gesehen halb so lang wie die Schläfen. — Fühler kräftig, zur Spitze deutlich verdickt, Glied 1. an der Basis ziemlich schmal, an der Spitze 1 /2 so breit wie lang, Glied 2. deutlich schmäler und kürzer als 1., an der Basis schmal, Glied 3. wiederum etwas schmäler und kürzer als 2., gestielt, Glied 4. etwas breiter als 3., klein, quadratisch, Glied 5. etwas dicker, ebenfalls quadratisch, Glied 6. wenig breiter als lang. Glied 7-10. etwa 1 /4 brei­ter als lang, wobei Glied 10. wenig länger erscheint, Glied 11. langoval, etwas kürzer als 9-HO zu­zammen. Schwach bewimpert. — H a 1 s s c h i 1 d schlank, kaum breiter als der Kopf, an den Vor­derecken am breitesten, im Verhältnis 13 : 10 breiter als lang. Hinterecken abgerundet. Eine Punk­tierung vor dem feinen dichten Chagrin nicht sicher erkennbar, mindestens äusserst fein und wenig dicht. Behaarung jederseits der Mittelbehaarung quer zur Seite gerichtet. Mit feiner durchgehender Mittellinie, die bei dem einen offenbar nicht völlig ausgereiften Stück zu einer breiten tieferen durch­gehenden Mittelgrube erweitert ist. — Flügeldecken für eine Hydrosmectina ziemlich kurz, an der Naht m Verhältnis 8 : 10 kürzer als der Halsschild, Hinterrand im Verhältnis 15:11 brei­ter als an den Seiten lang. Aussenecken nicht ausgebuchtet. Auch auf dem Flügeldecken eine Punktierung vor dem Chagrin nicht sicher auszumachen. — Hinterleib sehr fein und ziemlich weitläufig gleichmässig auf dem 5. Tergit etwas weitläufiger punktiert, die 3 ersten Tergite an der Basis deutlich quer eingedrückt. 5. Tergit gut 1 /4 länger als das 4. — Hintertarsen kurz, im Verhältnis 6 : 9 kürzer als die Hinterschienen, das 1. Glied nicht länger als das 2. — Länge: 2,1­2,2 mm. 9 • 6. Tergit breit gerade abgestutzt, in der Mitte ganz schwach ausgebuchtet, 6. Sternit breit und flach gerundet kaum darüber verlängert. Spermatheca (Abb. 27) mit grossem rundem Kopf. Das Präparat ist im übrigen nicht sicher und klar erkennbar. In der Körperform, Form des Kopfes und Halsschildes etwas an capitalis G. BENICK aus der Bozener Gegend erinnernd, aber durch noch grössere Gestalt, kräftigere Fühler, kürzere Flügeldecken pp. sicher verschieden. Abb. 25-26. Liogluta paroblongiuscula sp. n.: 25 ~ Penis und 26 = Spermatheca. — Abb. 27' Hydrosmectina praegrandis sp. n. : Spermatheca. — Abb. 28-29. Ousipalia foveolata sp. n. : 28 = Kopf und 29 = Ende der Spermatheca. — Abb. 30-31. Taxicera kaszabi sp. n.: 30 = Tergit und 31 = Penis

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