Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 69. (Budapest 1977)
Móczár, L.: Angaben zur Ceropaliden-Fauna (Hymenoptera) der Mongolei
Auf Grund der 103 untersuchten Exemplaren ( Ç çf) scheint die Körperzeichnung (besonders am Gesicht, auf Tergit 1 sowie am Propodeum) veränderlich zu sein. Die Genitalien zeigen aber denselben Charakter bei der verschieden gefärbten Exemplare. Das letzte Klauenglied der Vorderbeine (çf) ist auch bei den von HAUPT determinierten Exemplaren asymmetrisch, d. h. innere Seite des Tarsengliedes 5 leicht ausgehöhlt, wie bei vielen anderen Ceropales-Arten und nicht gebogen wie in der HAUPT'schen Diagnose angegeben (1938: 14, Fig. 5) ist; innere Klauen der Vorderbeine (çf) nahe der Basis kurz gespalten. Ceropales (Ceropales) erythropodus GUSSAKOVSKIJ, 1926 (Tafel I: Fig. 1-3) Ceropales sibiricus: 1967, MÓCZÁR, Acta Zool. Hung., 12: 386, Abb. 3-4 (necRADOSZKOWSKI, 1888) Untersuchtes Material. 5 $ 6 çf. von den folgenden Fundorten :Central aimak: Ulaan chodag, 16 km S von Somon Öndörschireet, 1500 m, 24. VII. 1966 (Nr. 739). Nach KASZAB (1966): „Vorwiegend von blühender Urtica, etc. gekötschert" 1 9 - — Central aimak: 11 km S vom Pass Zosijn davaa (cca 90 km S von Ulan-Baator), 1650 m, 7. VII. 1967 (Nr. 767). Nach KASZAB (1968a): „Gebirgssteppe am hügeligen Plateau, stellenweise mit steinigem Boden und Felsen, die Täler am Berghänge mit Steppenpflanzen dicht bedeckt. Unter Steinen und unter trockenem Mist geeinzelt". 1 çf. — Mittelgobi aimak: 20 km S von Somon Delgercogt, 1480 m, 13-14. VII. 1967 (Nr. 915). Nach KASZAB (1968a) : „Steppe mit Stipa, blühendem Allium, Urtica mit grossen Lasiaryroó'^s-Flecken, wenigen Caragana. Gekötschert" Z çf . — Central aimak: 12 km S von Somon Bajanbaraat 1380 m, 13. VII. 1967 (Nr. 918). Nach KASZAB (1968a) : „Sandige Garagana-Steppe mit vielen Allium, Lamium, blühenden Cruciferen, im höheren Lagen mit blühendem Thymus, usw. Gekötschert" 1 9 - — Chövsgöl aimak: 60 km WNW von der Stadt Mörön, 1800 m, 19. VI. 1968 (Nr. 985). Nach KASZAB (1968b): „An kurzrasigen Steppen gekötschert" 2 r? • — Chövsgöl aimak: am See Tunamal nuur, 26 km S W von Somon Scharga, 1950 m, 21.VI.-15. VII. 1968 (Nr. 996). Nach KASZAB ( 1968b) : „10 Ethylenglycol-Bodenfallen, eingegraben an der trockenen Gebirgssteppe (aufgehoben am 15. VII. 1968") 2 9. — Central aimak: 25 km O von Somon Lun, 1200 m, 25. VII. 1968 (Nr. 1146). Nach KASZAB (1968b) : „Öde, trockene Gebirgssteppe, mit Stipa, Artemisia, Amygdalus und Caragana am steinigen Boden. Gekötschert von blühenden Pflanzen" 1 9 • Zur Ergänzung der Diagnose. Der Koppulationsapparat des Männchens: Parameren dunkelbraun, stark chitinisiert ; an dem distalen Ende spitzig (Tafel I: Abb. 2), nach innen gekrümmt und in dorsoventraler Richtung stark ausgehöhlt, hier oben und unten breit häutig gelb gesäumt, die äussere Seite der Spitze kurz aber sehr dicht behaart. Digitus (Tafel I: Fig. 1) dorsoventral quer, dünn, allmählich verschmälert, seiner Spitze in der ventralen Seite nach innen gekrümmt. Penis valvae (Tafel I: Fig. 1) kurz, nach der Spitze allmählich verbreitert, mit zwei nach aussen gerichteten Spitzen. Die Seiten der Genitalplatte (Tafel I: Fig. 3) nur leicht konvergierend, mit abgestutzter und leicht ausgerandeter Spitze, die Oberfläche nur schwach verdickt, gelb, an der Basis stark erhöht mit nach hinten gerichteten längeren Borstenknoten. Ceropales (Ceropales) rubripes MÓCZÁR, 1967. — Untersuchtes Material. 1 9 Chövsgöl aimak: 60 km WNW von der Stadt Mörön, 1800 m, 19. VI. 1968 (Nr. 985). Nach KASZAB (1968b): „Gebirgsplateau mit Salzsee, kurzrasige Gebirgssteppe, hie und da mit grossen Steinblöcken. Gekötschert" 1 9 • Schrifttum GUSSAKOWSKIJ, W. (1926): Pompilidarum species novae et parum cognitae (Hymenoptera). — Revue Russe d''Entom., 20: 250-259. GUSSAKOWSKIJ, W. (1931): Revision du genre Ceropales Latr. Hvmenoptera, Psammocharidae. — Ann. Mus. Zool. Acad. Sei. URSS, 32: 1-27. HAUPT, II. (1938) : Zur Kenntniss der Psammochariden-Fauna des nordöstlichen China und Mongolei. — Arle. f. Zool., 30(A) : 10-15. KASZAB, Z. (1963): Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei, 2. Liste der Fundorte. — Fol. Ent. Hung., (ser. n.) 16: 285-307.