Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 69. (Budapest 1977)

Fabritius, K.: Beitrag zur Kenntnis der Platygasteriden Ungarns (Hymenoptera, Proctrupoidea)

Beitrag zur Kenntnis der Platygasteriden Ungarns (Hymenoptera, Proctotrupoidea) von K. FABRITITJS, Bucuresti Abstract — (Contributions to the knowledge of Proctotrupoidea of Hungary, Hymeno­ptera.) Description of Synopeas hungaricus sp.n.and faunistical daia of Urocyclops bet­tyae MANEVAL, U. humboldti FABRITITJS & GRELLMANN. With 2 figures. In der reichen Proctotrupoiden Sammlung des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums (Budapest) fand ich 1973 einige interessante Platygasteridae aus Ungarn. Drei Exemplare gehören zu der seltenen Gattung Urocyclops MANEVAL 1936; 1 $ U. bettyae MANEVAL 1936: Szigetszentmiklós, 1911 X. (leg. BÍRÓ). Diese Art ist z. Z. aus Frankreich, Bundesrepublik Deutschland und Tschechoslowakei bekannt, der Fundort aus Ungarn er­weitert das Verbreitungsareal —• 2 9 9 ^- humboldti FABRITITJS & GRELLMANN 1972: Vácz, Tudósdomb, 13. V. 1929 (leg. BÍRÓ) und Hajdúhadház, 31. V. 1929 (leg. Z.-SEBESS). Diese Art wurde and Hand von 2 Exemplaren aus Rumänien beschrieben, mit diesen Exempla­ren erweitert sich die Zahl auf vier. — Ein Exemplar gehört zu einer bisher unbekannten Art der Gattung Synopeas FÖRSTER 1856. Die Ansichten verschiedener Autoren über die Synonyme der Gattung Synopeas sind sehr verschieden. Eine Revision dieser Gattung ist dringend nötig. Die letzten röhrenförmigen Abdominalsegmente und die Fühlerform der neuen Art Synopeas hungaricus sp. n. deuten auf eine Ähnlichkeit mit der nearkti­schen Art S. hopkinsi CRAWFORD & BRADLEY, unterscheidet sich aber in vielen Merk­malen von dieser Art. Synopeas hungaricus sp. n. 9 (Abb. 1-2) 9 Schwarz, Fühler dunkelbraun, die Basis des Scapus etwas heller. Beine gelb-braun, vorletzte Abdominalsegmente hellgelb mit einer braunen Spitze. Kopf von vorn gesehn kreisrund, Stirn glatt und glänzend mit kaum wahrnehmbaren Runzeln vor der vorderen Ocelle. Zwischen dem Fühlerursprung eine nach unten keilförmige Spitze. Augen gross, unbehaart. Kopf von oben gese­hen doppelt so breit wie lang. Die Ocellen bilden ein Dreieck, hinteren Ocellen etwa um ihren Durchmesser vom Augen entfernt, Abstand von der vorderen Ocelle bis zum Kopfhinterrand gleich dem Abstand zwischen der vorderen und hinteren Ocellen. F ü hier 10-gliedrig (Abb. 1.) Scapus so lang wie die letzten 4 Fühlerglie­der zusammen, llmal länger als breit; Pedicellus doppelt so lang wie seine grösste Breite; drittes Fühlerglied klein, eng mit dem vierten Fühlerglied verbunden, etwas kürzer als seine grösste Breite; viertes Fühlerglied walzenförmig 2,25mal länger als breit, von gleicher Länge mit dem vorletzten Fühlerglied; fünftes Fühlerglied fast doppelt so lang wie seine grösste Breite, von gleicher Länge mit dem letzten Fühlerglied; sechstes Fühlerglied klein, etwas länger als seine grösste Breite, halb so lang wie das fünfte Fühlerglied; siebentes Fühlerglied das längste Flagellum­glied an der Basis etwas verengt, 2,66mal länger als seine grösste Breite ; die letzten 3 Fühlerglieder von gleicher Länge, das Achte walzenförmig, doppelt so lang wie

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