Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 68. (Budapest 1976)
Puthz, V.: Steninae (Coleoptera, Staphylinidae) aus Ghana, II
90 V. PUTHZ 5. Stenus (Hypostenus) inatumbiensis BERNHAUER Stenns matumbiens i s BERNHAUER 1915, Ann. Hist.-nat. Mus. Nat, Hung., 13: 112. Stenus matumbiensis: PUTHZ, 1971, 1. c: 269 f. 2 rf rf : Eastern region: Boti falls, 30 km NE Koforidua, Nr. 490, shore washing, 27. XII. 1971. Eine weit über Afrika verbreitete und bereits aus Ghana bekannte Art. 6. Stenus (Hypostenus) endroedyi sp. n. Diese neue Art erinnert an Vertreter verschiedener afrikanischer HypostenusGruppen (vgl. u.), sie sieht dem S. upembaensis PUTHZ ähnlich und wird (mit Vorbehalt) in die bauerinae-püus-Qviiy-pe gestellt. Schwarz, fast matt, sehr grob und äusserst dicht punktiert, kurz behaart. Fühler bräunlich, die Basalglieder wenig, die Keule viel dunkler. Taster rötlichgelb, das 3. Glied bräunlich. Beine dunkel rotbraun. Knie (breit) und Tarsengliedspitzen dunkler. Oberlippe und Clypeus schwarzbraun, wenig dicht behaart. Länge: 3,8-4,5 mm 9 Holotypus: Ghana, Eastern region, Boti falls, 30 km NE Koforidua, Nr. 490. shore washing, 27. XII. 1971, leg. DR. S. ENDRŐDY-YOUNGA. Der Kopf ist deutlich, aber nicht sehr viel schmäler als die Elytren (36,5: 40.5), er besitzt eine auffallend breite Stirn (grösster, mittlerer Augenabstand: 25,5), die gleich von den kantigen Augeninnenrändern zur Mitte hin abfällt, insgesamt breit konkav eingesenkt ist ; der Mittelteil ist höchstens ein Drittel so breit wie jedes der Seitenstücke, wenig beulig erhoben, liegt deutlich unterhalb des Augeninnenrandniveaus. Die Punktierung ist ziemlich grob, regelmässig und sehr dicht, der mittlere Punktdurchmesser liegt knapp über dem basalen Querschnitt des 3. Fühlergliedes, die Punktzwischenräume sind viel kleiner als die Punktradien ; nur der schmale Mittelteil und die Antennalhöcker sind geglättet. —Die kurzen F ü hler ragen, zurückgelegt, etwas über die Mitte des Pronotunis hinaus, ihre vorletzten Glieder sind deutlich etwas länger als breit. — Das Pronotum ist deutlich länger als breit (32:26,5), etwa in der Mitte am breitesten, nach vorn flach konvex, nach hinten massig konkav verengt. Die regelmässige Punktierung ist deutlich etwas gröber als am Kopf, äusserst dicht, fast rugos. — Die etwa quadratischen Elytren sind deutlich breiter als der Kopf (40,5: 36,5). etwa so breit wie lang, ihre Seiten hinter den eckigen Schultern ziemlich gerade, im hinteren Drittel deutlich eingezogen, der Hinterrand ist tief rund ausgebuchtet (Nahtlänge: 35). Der tiefe, ziemlich schmale Nahteindruck erlischt knapp hinter der Elytrenmitte, der Schultereindruck ist flacher, ausserdem befindet sich noch in der Hinterhälfte ein flacher, äusserer Quereindruck. Die Punktierung ist deutlich gröber als am Pronotum und sehr dicht, der mittlere Punktdurchmesser erreicht gut den grössten Querschnitt des 2. Fühlergliedes, die Punktzwischenräume sind deutlich kleiner als die Punktradien. — Das zylindrische A b d o m e n ist nach hinten wenig verschmälert . die Quereinschnürungen der ersten Segmente sind sehr tief, das 7. Tergit trägt am Hinterrand einen deutlichen Hautsaum (das Insekt ist geflügelt). Die Punktierung ist vorn etwa so grob wie am Pronotuni. ebenfalls sehr dicht, allerdings nicht ganz so gedrängt, also deutlicher getrennt, als dort, sie wird nach hinten deutlich, aber wenig feiner, erst auf dem 7. Tergit sind die Punktabstände grösser als die Punktradien, manchmal auch punktgross, ihre Durchmesser erreichen noch fast den basa-