Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 68. (Budapest 1976)
Tóth, L.: Acrolocha caucasica sp. n. mit einem Bestimmungsschlüssel der paläarktischen Acrolocha-Arten (Coleoptera, Staphylinidae)
Holotypus -ft Allotypus 9> Paratypen: 3 çf-rf, 4 9 9> Kaukasus, leg. LEDER. Das Typenmaterial wird im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum von Budapest aufbewahrt. Die neue Art steht den Arten A. sulculus STEPH. und A. pilginskü BERNH. nahe. Von diesen unterscheidet sie sich in folgenden Merkmalen. Von beiden in erster Linie im Bau des Aedoeagus und durch die gelbrote Farbe der ersten 6 Fühlerglieder. Von A. sulculus STEPH.: Auf dem 6. Hinterleibsternit keine Spur eines Dornes vorhanden. Von A. pliginskii BERNH. unterscheidet sie sich durch die dichtere und gröbere Punktierung Halsschildscheibe, durch die stumpfwinklige Hinterecke des Haisschildes, durch die dichtere Mikroskulptur der Kehle, Mittelbrust und Vorderbrust, durch Glanzlosigkeit. und kleinere Körpergrösse. Bestiinmungsschlüssel der bisher beschriebenen Arten der Gattung: Äusserer Geschlechtsdimorphismus : Basalteil der Vordertarsen beim Männchen erweitert, auf dem äusseren Kiel der Vorderschiene nur an der Spitze winzige 3-4 Dorne vorhanden. Vordere Tarsengiieder der Weibchen nicht erweitert, auf dem äusseren Kiel der Vorderschiene von der Mitte mindestens 7-8 winzige Dorne vorhanden. 1 (2) Halsschild an der Seite stark gerandet, parallel mit dem Rand verläuft eme tiefe Furche, die auch innen wulstig begrenzt ist. Auf der Scheibe des Halsschildes zieht sich beiderseits von der Mittellinie je eine bedeutende Längsfurche hin, ausser diesen ist neben dem Seitenrand je eine schräge, kräftige Vertiefung und auch vor dem hinteren Winkel je eine kleinere. Das ganze Oberfläche ist uneben. 1,8-2,1 mm. — Europa und Nord-Amerika. striata GRAVENHORST, 1802 2 (1) Halsschild an der Seite nur fein gerandet, Rand in Richtung Scheibe von einer feinen Linie begrenzt, Scheibe des Halsschildes gleichmässig gewölbt, höchstens vor dem hinteren Winkel etwas abgeflacht, eventuell mit einer seichten mittellinienförmigen Vertiefung. 3 (4) Kopf sehr stark quer, um die Hälfte länger als die oberhalb der Augen gemessene Breite ist die Entfernung zwischen dem Vorderrand und der Halseinschnürung. Oberfläche des Halsschidles sehr dicht und grob punktiert. Gemeinsame Breite der Flügeldecken etwas grösser als Länge. Oberfläche der Flügeldecken wegen der fast körnelig erscheinenden Mikroskulptur beinahe fettglänzig. Halsschild und Flügeldecken hell gelblichrot. Kopf und Hinterleib dunkelbraun, Spitze des Hinterleibes heller. Ersten 5 Fühlerglieder gelb. 2,8-3,2 mm. Aedoeagus Abb. 2. Mittel und Südost-Europa, Klein-Asien. amabilis HEER, 1838-1842 4 (3) Kopf quer, die oberhalb der Augen gemessene grösste Breite nie grösser als die Entfernung zwischen dem Vorderrand und Halseinschnürung. Flügeldecken immer etwas länger als ihre gemeinsame Breite. Mikroskulptur auf den Flügeldeckenoberflächen schwächer, glänzender. Kopf, Halsschild, sowie Hinterleib immer dunkler, pechbraun. 5 (6) 6. Hinterleibsternit des Männchens in der Mitte des Hinterrandes in einen schwarzen dornförmigen Fortsatz ausgezogen. Halsschild quer, um die Hälfte länger als breit, Scheibe fein, aber dicht punktiert, mit einer mittellinienförmigen Vertiefung versehen. Furchen der Punktreihen auf den Flügeldecken erreichen den Hiterrand. Nur erstes Fühlerglied gelb, bei den übrigen nur der Basalteil, letzten sind schwarz. 1,8-2,3 mm. Aedoeagus Abb. 3. — West und Ost-Europa. sulculus STEPHENS, 1832. 6 (5) Auf dem 6. Hinterleibsternit des Männchens in der Mitte des Hinterrandes kein dornförmiger Fortsatz. Die Vertiefungen der furehenförmigen Punktreihen der Flügeldecken erreichen den Hinterrand nicht.