Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 68. (Budapest 1976)
Hajdu, L., Hegewald, E. ; Cronberg, G.: Beiträge zur Taxonomie der Gattung Coelastrum (Chlorophyta, Chlorococcales)
Der plattenförmige, wandständige Chromatophor kann mehrfach eingeschnitten oder sogar in mehrere Stücke zerteilt sein. Der Pyrenoid ist rundlich (Abb. 4). Einzelheiten des Chioroplasten sind nicht sichtbar, weil Stärkekörnchen (die eine •sehr intensive Lugol — Reaktion geben) in der Größe von etwa 2 am Durchmesser dicht die innere Oberfläche bedecken (Abb. 14). Die Zellzahl der Coenobien betrug 2-4-8-16 (Abb. 4, 14). Auf den rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen (Abb. 31, 32) sind die Papillen gut zu sehen und können leicht gezählt werden. Die Schrumpfung der Zellwand ist durch die Trocknung im Vakuum bedingt und somit hier nur ein Artefakt. Die Berührungsstellen der Zellen und die Papillen sind nicht geschrumpft, was auf die morphologische Form zurückgeführt werden kann. Im Kondenswasser wurden folgende Begleitalgen des C. cubicum sensu KORSIKOV beobachtet : Chroococcus minutus (Kürz.) NÄG., Abb. 1-3. Zellen 3-5 X 5-7 um. Ankistrodesmus spiralis (TURN.) LEMM., Abb. 6. Zellen 1,8-3 X 26-34 um. Ohara•ciopsis minuta (A. BR.) LEMM., Abb. 7-13. Die Zellen sind sehr variabel: 3-12x 12-25 um. Der Chromatophor ist meist kompakt und enthält keine Stärkeablagerungen. Gelegentlich geht ein Gallertfaden vom Apex aus (Abb. 8). Die Reste des •Chromatophors erscheinen in den toten Zellen granuliert (oder durchlöchert ?Abb. 12). Während wir in der ursprünglichen Probe außer Coelastrum cubicum sensu KORSIKOV keine weitere Coelastrum-Art beobachten konnten, erhielten wir nach der Kultur der Isolate überraschenderweise Coelastrum sphaericum (Abb. 16). In der phosphatarmen Desmidiaceen-Nährlösung hatten die Zellen schon die typische C. cubicum sensu NÄGELi-Form (Abb. 18). In der modifizierten Goelastrum-Nährlösung wurden dann ausschließlich C. sphaericum-Kolomen (C. proboscideum incl.) gebildet (Abb. 16). Diese Isolate wurden dann in destilliertem Wasser in einer hänTabelle 1. Die stati des Coelastrum sphaericum NÄG. status sphaericum proboscideum cubicum korsihovii morus ZeUumriss konvex konkav konkav konvex konvex Zellform eiförmig tetraederförmig tetraederförmig kugelförmig kugelförmig Verbindungsfortsätze keine 3 (selten 2, oder 4) 3 kleine (selten 2, oder 4) keine keine Papillen keine keine 2—4 bis 9 über 9 Fundort Coelastrum-Nährlösung Desmid . Nährl. Kondenswasser — Abbüdung 16 17 18 19 — 3 Természettudományi Múzeum Évkönyve 1976.