Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 68. (Budapest 1976)
Kaszab, Z.: Zwei neue Arten der Gattung Epitrichia Mäklin, 1872 (Coleoptera, Tenebrionidae)
als die des Kopfes, die Mitte mit einem Punktstreifen und meist auch einer etwas gewölbten Mittellinie. Flügeldecken lang eiförmig, mit breit abgerundeten Schultern, vor der Mitte am breitesten, Länge und Breite verhalten sich beim rf wie 61:105; nach hinten sind die Flügeldecken lang ausgezogen, das Ende gemeinsam etwas spitzwinklig; Seiten von oben überall gut übersehbar. Die Basis beiderseits neben den Schulterbeulen flach eingedrückt. Flügeldecken dreimal so lang wie der Halsschild, die grösste Breite und Schultern der Flügeldecken, die Basis und grösste Breite des Halsschildes verhalten sich wie. 61:37:33:38. Oberseite mit rundlichen, raspelartigen, haartragenden Körnchen, welche vorn, vor allem im Basaleindruck gröber und dichter ; der Grund ziemlich glänzend. Unterseite glänzend. Propleuren grob punktiert-gekörnt, Prosternum beim - * vorn in der Mitte mit einer grossen, rundlichen, glatten Warze, in der Mitte mit einer kleinen rundlichen Grube und einem Haarpinsel. Die Mitte des 1. und 2. Abdominalsegments nicht höher gewölbt, die Schuppen sind aber sehr kurz. Beine dünn, Vorderschenkel proximal unten stärker erweitert und für das Einnehmen der Vorderschienen unten am Ende ausgehöhlt. 1. Glied der Hintertarsen länger als die gemeinsame Länge des 2. und 3. und länger als das Klauenglied. — Länge: 5,8-7,5 mm. Holotypus çf : Tuva (UdSSR), Cadan, 8. VII. 1970, I. KNOR. — 2 rf 1 9 Paratypen vom selben Fundort. Holotypus und 1 Paratypus befindet sich in der Sammlung des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums in Budapest, 1 çf 1 9 Paratypen in der Sammlung von I. KNOR in Krasnoyarsk. Die neue Art soll zu Ehren des Sammlers, nach Herrn I. KNOR benannt werden. E. knori sp. n. steht E. mongolica KASZAB am nächsten. Bei dieser letzteren Art ist aber die Punktierung des Vorderkörpers noch gröber und dichter, die Scheibe des Halsschildes sogar gerunzelt, ausserdem der Seitenrand des Halsschildes weniger gebogen, die Augen gewölbter, die Fühler dünner, die Warze der Vorderbrust des rf viel höher und das mittlere Loch quer gestellt. Epitrichia intermedia KASZAB & G. MEDVEDEV, sp. n. Die Grundfarbe der Flügeldecken ist dunkelbraun und glänzend, die Beine und Fühler sowie die Mundteile heller, Ober- und Unterseite dicht mit schuppenartigen, vollkommen anliegenden Haaren bedeckt, an den Flügeldecken ist die Behaarung stellenweise dichter, deshalb heller erscheinend. Kopf mit grossen, grob fazettierten, etwas gewölbten und bei lateraler Ansicht nierenförmigen Augen. Wangen schmaler als die Augen, gebogen verengt ; zwischen Wangen und Epistom, wo die gebogene Stirnlinie einmündet, breit stumpfwinklig ausgerandet. Clypeus und die Mitte der Stirn grob punktiert, seitlich ist die Punktierung dichter, oft gekörnt. Die Schuppenhaare der Stirn sind gegen die Mitte zu gerichtet. Fühler die Basis des Halsschildes erreichend, das 3. Glied das längste, das 4. ein wenig länger als das 2. Die 3 vorletzten Glieder sind etwas breiter, trapezförmig und flach, das Endglied langoval und schmal. Ment um dicht und grob punktiert. Halsschild fast so lang wie breit (die breiteste Stelle vorn und die Länge in der Mitte wie 31:30), kaum herzförmig, und nur wenig breiter als der Kopf (Halsschildbasis, die Einschnürung vor der Basis, die breiteste Stelle im vorderen Viertel und der Kopf an den Augen wie 29: 28: 31: 27). Die Punktierung in der Mitte etwas erloschen, die Punkte sind gegen die Seiten stärker, etwas raspelartig, der Grund matt. Die Schuppenhaare sind von vorn nach hinten, resp. gegen die Mittellinie im hinteren