Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 67. (Budapest 1975)

Ullrich, W. G.: Revision der mongolischen Arten der Gattung Tachinus Grav. (Coleoptera, Staphylinidae)

4. Tachinus kaszabi sp. n. (Abb. 29—32) Terra t y pica: Mongolei, „Bajan-Ölgij aimak im Tal des Flusses Chavealyn gol". Geographische Verbreitung: Bisher nur in den zwei typischen Stück­ken aus der Mongolei bekannt. Diagnose: K., Hsch. und Hlb. schwarz, Fld. gelblichrot, Kfts., F. und B. gelblichbraun, Trs. etwas heller. Fgld. 1—2 weniger, 3—4 stark geschwärzt. Der Hsch. Vrd. sehr schmal, die Srd. etwas breiter, der Hrd. breit, unscharf abgesetzt, aufgehellt, ebenso die Hrd. derT. — K. langoval mit gut entwickelten, leicht vor­gewölbten A. Am hinteren A.-Innenrd. ist ein Borstenpunkt vorhanden. Punktur sehr verstreut, äusserst fein eingestochen, stellenweise völlig erloschen und un­gleichmässig. Die Mitte ist unskulpturiert und glänzend, die Aussenpartien stark erloschen fein querwellig chagriniert. —Letztes Gld. der Kfts. deutlich schlanker und länger als das vorletzte, spitz griff eiförmig (Gld. 4:3= 7 : 4).—F. lang und schlank. Proportionsverhältnisse = 17 : 14 : 16 : 11 : 15 : 15 : 15 : 15 : 15 : 15 : 24. Apikale Breite von Gld. 10 : 11. Die F. überragend den Hsch. Hrd. weit. — Hsch. querüber schwach gewölbt, am Vrd. sehr seicht ausgebuchtet. Alle Ecken, beson­ders die H. Ecken gut verrundet, Hrd. gerade; S. schwach konvex. Wie der K. punktiert und ebenfalls nur in den Aussenbezirken mit stark erloschenem, fein querwelligen Chagrin, glänzend. Beim Paratypus ist das Chagrin auf der gesamten Hsch.-Oberfläche noch recht gut erkennbar. — Skutellum klein, spitzwinkelig, glatt und glänzend und mit einzelnen, sehr feinen Pünktchen. — Fld. nach hinten nur sehr schwach divergierend, mit schwacher Schulterbeule und deutlichem Nahtwinkel. Punktur in den vorderen 2/3 etwas dichter als im letzten 1/3, insgesamt etwas ungleichmässig und unregelmässig. Ugrd. glatt und glänzend, nur die Aussen­partien lassen ein stark erloschenes, fein querwelliges Chagrin erkennen. Beim Paratypus ist auch hier das Chagrin besser erkennbar und umfangreicher vorhanden. — T. am V.- und Srd. dichter und kräftiger punktiert als am Hrd. in der Mitte. Abb. 27—28. Tachinus instabilis MARLIN: 9 8. T. (27), 9 8. St. (28). — Abb. 29. T. ka­szabi sp. n. : 9 8. T.

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