Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 67. (Budapest 1975)
Hajdu, L.: Neue Taxa und Kombinationen bei den Grünalgen (Chlorophyta) aus Ungarn
NEUE GRÜNALGEN 29 Oocystis coronata LEMMERMANN f. hortobagyii f. n. Syn.: Oocystis coronata LKMM. forma, HORTOBÁGYI 1973. The microflora etc. Akad. Kiadó p. 71». fig. 283, 284. Forma a typo differt, quia Verrucae in annulum continuum polarem eonfluebant. Xominatu est de primo observât ore : TIBOR HORTOBÁGYI. Hortobágyi bewertete diese Alge als besondere Form, gab ihr aber keinen Namen. Crucigenia apiculata (LEMMERMANN ) SCHMIDLE var. pulloidea (TEILING) comb. n. Syn.: Tetrastrum pulloideum TEILING, 1942 Bot. Notis. p. G6, fig. 2. Nur eines von den Zellenden, und zwar das in den längeren Achse des Zönobiums liegendes, besitzt ein kleines Zähnchen bzw. Wärzchen. Dieses Gebilde ist an der inneren Seite des Zellendes, d. h. in Richtung der längeren Zönobiumachse verschoben. Zellmaße: 6—6,5X 10 [im. Coenocystis estheriana (HORTOBÁGYI) comb. n. Syn. : Siderocelis Estheriana HORTOBÁGYI, 1948 Arch. Biol. Hung. Ser. III. 18. p. 26—27, fig. 1—5; ? 1962 Nova Hedw. 4. p. 37, fig. 585; ? HORTOBÁGYI et NÉMETH 1963 Acta Bot. Hung. 9. p. 86, fig. o4 (colonia non videtur); non HORTOBÁGYI I9Ô7 Egri Fed Főisk. Evk. 3. p. 1, fig. 1 (cellulae minores, tantum duae cellulae formant coloniam). Walzenförmig-elliptische Zellen besitzen eine ziemlich dicke Zellwand, die hellbraun gefärbt (Eisen?), und von gleichmäßig zerstreuten Warzen bedeckt ist. Ein parietaler Chromatophor mit einem Pyrenoid in der Mitte. Die Zellwände der Autósporén sind anfangs glatt, die Warzen werden später gebildet. Eine Gallerte erwähnt Hortobágyi in der Artbeschreibung nicht. Mit ausreichender Sicherheit kann man aber das Vorhandensein einer solchen feststellen, und zwar aufgrund der an den Ikonotypen abgebildeten (1. c. fig. 2, 3, 4) mehrmals zusammengesetzten Kolonien, die sichtbar eine Zeitlang beisammen bleiben. Maße: 7—14x 11—16 u,m. (Die in der Diagnose mitgeteilten Maße wurden mit den von den Iconotypen entnommenen Angaben erweitert). Durchmesser einer Kolonie liegt bei 30 u,m. Die Möglichkeit einer solchen Überführung wurde schon von FOTT und HEYNIG (1961, p. 352) erwähnt, doch wurde sie nicht durchgeführt. In der gleichen (1948) Arbeit beschrieb HORTOBÁGYI eine andere SiderocelisArt: 8. Balatonica HORTOB. Vielleicht deren, durch lapsus calami entstandene Variante ist Siderocelis Bogláriensis HORTOB. n. nud. in HORTOBÁGYI 1950 BTE Biol. Int. Évk. 1. p. 252. Herrn Prof. DR. T. HORTOBÁGYI und Herrn DR. J. NÉMETH spreche ich für die Überlassung der Typenmaterialien meinen besten Dank aus.