Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 64. (Budapest 1972)

Noske-Fazekas, F.: Feldspatuntersuchungen an den Andesiten des Südteiles des Börzsöny-Gebirges

ANNALES HI8T0RIC0-N ATUR ALES MüSEI NATIONALIS HUNGARICI Tomus 64. 1972. Feldspat iintersuehiingen an den Andesiten des Südteiles des Börzsöny­Gebirges Von GABRIELLA NOSKE-FAZEKAS, Budapest Die Andésite des Südteiles des Börzsöny-Gebirges untersuchend, verfolgte ich vor allem das Ziel die Hauptgemengteile der Gesteine bildenden Feldspäte mineralogisch genau zu bestimmen. Die Gesteine dieses Gebietes wurden nämlich bis jetzt mineralo­gisch-petrographisch weder qualitativer, noch an Hand quantitativer Angaben bearbeitet. In der ersten Phase meiner, für mehrere Jahre geplanten Arbeit habe ich folglich die optischen Beschaffenheiten der Feldspäte einiger Andésite und die Regelmäßigkeiten der bestimmten Zwillingsgesetze zahlenmäßig festgelegt. Meine vorliegenden Unter­suchungen beabsichtige ich weiterhin mit Kristall struktur- und mineralogisch-geochemi­schen Bestimmungen zu ergänzen und gleichzeitig eine ähnliche Bearbeitung der mafi­sehen Silikate der Andésite in Angriff zu nehmen. 1. Sammlungsgebiet und Bestimmungsmethodeii Die Befähigungen des Geländes und die Entnahme von Proben erfolgten von der Donau-Linie ausgehend, in Richtung Xorden, die Zone von Kismaros — Nagymaros — Zebegény — Szob — Márianosztra — Kóspallag entlang. Die Proben wurden von tätigen und aufgelassenen Andesitbrüchen sowie von natürlichen Aufschlüssen entnommen. Dabei wurde es angestrebt, die von Oberflächenverwitterung verschonten Partien zu erreichen. Im Laufe der Bearbeitung des Materiales wurde die mineralogische Zusammenset­zung qualitativ beschrieben und die Texturbeschaffenheiten an je drei perpendikulär aufeinander angefertigten Dünnschliffen pro Probe beobachtet. Die mineralogische Zu­sammensetzung der Andésite wurde am Leitz'schen Integrationstisch bestimmt. Die optische Untersuchung der Feldspäte erfolgte am Leitz'schen Universaldrehtisch, eben­fals an drei, aufeinander senkrecht stehenden Dünnschliffen. 2. Kurze Charakterisierung der einzelnen Andesitabarten Die einzelnen Andesitabarten unterschied ich aufgrund ihres Gehaltes an malischen Silikaten, ähnlich wie bei den bereits publizierten (CSESZNÓ 1958, PANTÓ 1966) früheren, petrographischen und geologischen Untersuchungen, die im Gebirge durchgeführt worden waren. a) Pyroxenandesit Vorkommen: St. Mihály-Berg zwischen Nagymaros und Zebegény und Umgebung. Die Farbe ist veränderlich, sie kann hellgrau, grau, dunkelgrau, rosa und lila ­grau sein. Das Gestein ist kompakt, seine Bruchfläche uneben. Es handelt sich um ein sehr hartes Gestein, in welchem die porphyrischen Bestandteile sich makro-

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