Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 64. (Budapest 1972)
Ter-Minassian, M. E.: Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei, 282. Curculionidae: Cleoninae, Anthonominae, Pissodinae, Magdalinae, Hylobiinae, Alophinae, Rhynchaeninae (Coleoptera)
72. Anthonomus terreus GYLLENHALL — Central aimak: Songino, 24 km SW von Ulan-Baator. 1300 m, 7. VII. 1960 (Nr. 504); Ulan-Baator, Nucht im Bogdo ul, 1880-2000 m, 9. VI. 1900 (Nr. 508); Tosgoni ovoo, 0-10 km N von Ulan-Baator, 1700 m, 4. VI. 1968 (Nr. 934). - 16 Ex. 73. Anthonomus variáns PAYKULL — Central aimak: Ulan-Baator, Nucht im Bogdo ul, 1500-1600 m, 21. VII. 1967 (Nr. 931). - 1 Ex. Pissodinae 74. Pissodes pini L. — Central aimak: SO von Somon Bajanzogt, 1600 m, IE VI. 1966. (Nr. 519). - 1 Ex. Magdalinae Magdalis GERMAR Amagdalonyclms subg. n. Rüssel gerade, kurz, beim Männchen nicht mehr als doppelt, beim Weibchen etwa 2,5mal länger als breit, parallelseitig, nur an der Basis etwas verengt. Fühler fast unmittelbar an der Basis des Rüssels eingelenkt. Halsschild mit gewölbten Seiten, aber ganz ohne Höcker oder Zähne. Schildchen im Niveau der Flügeldecken gelegen die Flügeldeckenbasis hier nicht vertieft. Flügeldecken gerade an der Basis mit parallelen Seiten, beim Weibchen im letzten Drittel ziemlich verbreitert. Die Vorderhüften nicht getrennt, Beine schlank Schenkel ungezähnt, Schienen kurz, zur Spitze etwas verbreitert ; ihre Spitze mit großem, nach innen gerichtetem Zahn, Tarsen schlank das letzte Glied sehr dünn, kurz und endet sich nur mit einer Kralle (Fig. ]). ohne Zahn. Von den anderen Untergattungen der Magdalis s. str. unterscheidet sie sich leicht durch die Tarsen, deren letztes Glied sehr dünn und kurz ist und nur eine Kralle trägt. 75. Magdalis (Amagdalonyclms) kaszabi sp. n. — (Fig. 1, 2). Schwarz, ohne Metallschimmer, nur der Fühlerschaft und erstes Geißelglied braungelb. Rüssel beim Männehen zur Spitze groß, beim Weibchen etwas feiner punktiert, mit glänzender Spitze. Fühlerschaft zur Spitze etwas verdickt, das 1. Geißelglied so dick wie die Schaftspitze, viel stärker als die folgenden Glieder, 2. Glied nicht länger als 2/3 von 1., aber mehr als zweimal dünner, 3-4. Glieder um eine Hälfte länger als 2., 5-7. Glieder gleichlang, so lang wie breit, die Keule groß,zugespitzt. Die Augen groß, aus der Wölbung des Kopfes mäßig vorragend. Stirn schmal, beim Männchen bedeutend schmaler als der Rüssel, beim Weibchen fast so breit wie dieser, Stirn und Scheitel matt, sehr dicht und fein gerunzelt punktiert. Halsschild fast so lang wie breit, mit fast halbrunder Basis und ziemlich kräftiger Einschnürung vor der Spitze, an den Seiten deutlich gewölbt, ohne Höcker oder Zähne, oben leicht gewölbt, gleichmäßig fein und sehr dicht punktiert. Schildchen mit abgerundeter Spitze. Flügeldecken an der Basis breiter als Halsschild, fast zweimal länger als an den Schultern breit, sehr schwach nach hinten verbreitert, mit kräftigen furchenartigen Streifen bedeckt. Zwischenräume sind schmal, kielartig erhoben, mit Reihen von tiefer Punkten bedeckt, die wie eine querrunzlige Skulptur ausseht. Jeder Zwischenraum mit einer regelmäßiger Reihe gelblicher