Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 64. (Budapest 1972)

Ter-Minassian, M. E.: Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei, 282. Curculionidae: Cleoninae, Anthonominae, Pissodinae, Magdalinae, Hylobiinae, Alophinae, Rhynchaeninae (Coleoptera)

36. Stephanocleonus impressicollis FAHRRAEUS — Suchebaator aimak: Somon Dariganga, 1150 m, 5. VIII. 1965 (Nr. 364); Somon Dariganga am Basaltberg, 1270-1300 m, 7. VUE 1965 (Nr. 371); Chövsgöl aimak:'8 km N von Somon Burenchaan, am Fluß Delgermörön 1450 m, 20. VI. 1968 (Nr. 989); 3 km SW von Somon Burenchaan, 1600 m, 21. VI-16. VIE 1968 (Nr. 993). - 4 Ex. 37. Stephanocleonus incertus sp. n. — Oben grau gefärbt, gleichmäßig, ziem­lich dicht mit sehr kleinen grauen, flachen, gespitzten Schuppen bedeckt, nur an der Rüsselspitze sind die Schuppen größer und länglicher. Jede Flügeldecke mit einem dunklen und hellen Makel hinter der Mitte versehen. Rüssel nicht mehr als 1 1/2 mal länger als an der Spitze breit, in der Mitte fast nicht verjüngt, die Spitzenhälfte von oben mit feinen Kielen gekantet, mit nicht stark hoch gewölbter Erhöhung in der Mitte und sehr feinem und kurzem Mittelkiel darauf. Entlang des Mittelkiels sind beiderseits flache und kurze an der Rüsselbasis zusammenfließende Furchen. Stirn flach mit kleinen Grübchen in der Mitte des Hinterrandes, Scheitel gewölbt, Kopf und Rüssel mit feinen, nicht tiefen, sparsamen Punkten bedeckt. Das 1. Geißelglied fast so lang wie die 4 folgenden zusammen. 2-0. gleichlang, stark quer, 7. auch stark quer und kaum größer als die vorhergehenden. Hals­schild fast doppelt breiter als lang, mit halbkreisförmig zum Schildchen vorgezoge­ner Basismitte und nicht tiefen Ausschnitten beiderseits der Mitte, mit den zur Spitze kaum verengten Seiten vor der Spitze leicht verschnürt, Vorderrand gerade, mit großen halbkreisförmigen Augenlappen, oben nicht gewölbt, die ziemlich gro­ßen runden Punkte auf der Oberseite verdichtet, solche Punkte, aber vereinzelter sind an den Seiten verstreut. Schildchen klein, dreieckig. Flügeldecken an der Basis nicht breiter als der Halsschild, mit länglich verrundeten Seiten, mit zusammen­verengten Spitzen, in der Mitte am breitesten. Punktstreifen fein, Zwischenräume gleichmäßig breit, nicht gewölbt, ihre Skulptur unter den Schuppen bedeckt. Beine schlank, die Schienenspitzen verrundet und mit ziemlich langen Stacheln versehen. Länge : 6-7 mm. Holotypus Ç: Uvs aimak: Chag zw. See Örög nuur und Paß Ulaan davaa, 10 km WSW von Paß, 1850 m, 6. VII. 1968 (Nr. 1068); Paratypus: Ç: Ebenda. - 2 Ex. Unterscheidet sich von S. ithae REITTER durch breiteren und flacheren Rüssel, längere Stacheln an den Spitzen der Vorderschienen, kleinere und gleichmäßig angeordnete Schuppen, die den Körper von oben bedecken. Von S. exiguus FAUST unterscheidet sie sich durch feineren Rüsselkiel, Verdichtung der Punkten in der Halsschildmitte, viel schmalere Schuppen der Bekleidung. 38. Stephanocleonus inopinatus sp. n. — Oben grau gefärbt, mit 2 schrägen, schwarzen, nackten Querbinden an jeder Flügeldecke. Rüssel fast doppelt länger als breit, gerade, in der Vorderhälfte, besonders an den Seiten etwas erhoben, in der Mitte parallelseitig, mit in den Basalhälften leicht zusammengepreßten Seiten, oben mit dünnem und kurzem Mittelkiel und mit tiefen Eindrücken beiderseits des Mittelkiels; dicht mit quer gelagerten, ovalen, zugespitzten, hellen gelblich­grauen Schuppen bedeckt. Stirn eingedrückt mit runden Grübchen in der Mitte und noch mit einem solchen oben, in dem Vorderdrittel des Rüssels. Das 1. Geißel­glied deutlich länger als 2., 2. Glied kaum länger als 3., die übrigen stark quer. Halsschild nicht weniger als 1 1/2 mal breiter als lang, mit der in der Mitte eckenartig vorgezogenen Halsschildsbasis, mit parallelen Seiten in Basalhälfte, die bei dem Vorderrand gewölbt verrundet sind, nicht stark verschnürt. Der Vorder-

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