Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 64. (Budapest 1972)
Ter-Minassian, M. E.: Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei, 282. Curculionidae: Cleoninae, Anthonominae, Pissodinae, Magdalinae, Hylobiinae, Alophinae, Rhynchaeninae (Coleoptera)
Chöndlön gol, 32 km NW T von der Stadt Ulaangom, 1200 m, 27. VI-7. VIE 1908 (Nr. 1028, 1077); Bajan Ölgij aimak: am Fluß Chovd gol, bei der Stadt Öknj, 30. VI. 1968 (Nr. 1048). - 9 ex. 20. Stephanocleonus albofasciatus sp. n. — Schwarz mit hellgrau weißen Querband an der Flügeldeckenmitte, auch hell längsbindenartig sind die äußeren Ränder der Flügeldecken und ihre Spitzen beschuppt, aber an jeder Spitze steht jedoch ein dunkler Makel; 4. Zwischenraum an der Basis mit kleinen hellen Makeln bedeckt. Rüssel nicht weniger als um l,5mal länger als breit, fast parallelseitig mit walzenförmig verdickten Seiten und Mittelkiel, der nur die auf dem Spit zendrittel des Rüssels gefundene Grübchen erreicht und nur zur Spitze leicht erweitert ist. Diese Mittelerhöhung parallel erstrecken sich beiderseits parallele Furchen. Stirn gewölbt mit länglichem Punkt in der Mitte und länglichen Eindrükken über den Augen. Kopf und Rüssel oben dicht und fein punktiert und mit großen Punkten sparsam bedeckt. Fühlerschaft lang, nicht kürzer als Fühlergeißel, leicht zur Spitze erweitert. Das 1. Geißelglied länglich, länger als die zwei nächsten zusammen; 2. so lang als die Hälfte vom 1., quer, aber etwas länger, als folgende 3. — 6., die stark quer und voneinander der Länge nach wenig unterscheiden sind; 7. Glied groß und breit, zur Keule fest eingelenkt. Die Fühler mit anliegenden Schuppen und hervorstehenden Börstchen bedeckt. Halsschild fast 1 l/2mal breiter als lang, in der Mitte leicht eckig vorgezogen, mit geraden Seiten, die kaum zur Spitze erweitert sind, bei der Einschnürrung des Vorderrandes eckig vorstehend, Vorderrand halbkreisförmig, der Mittelkiel in der vorderen Hälfte nicht ausgedrückt, die basale Furche deutlich, Halsschild oben nicht gewölbt, dicht netzartig skulptiert und sparsam, ziemlich groß punktiert. Die Seiten des Halsschildes gröber punktiert und mit hellgrauen länglichen zugespitzen Schuppen bedeckt, welche die hellen Binden auf den Halsschildsseiten bilden. Diese Binden fließen mit der hellen Bekleidung der Vorderbrust zusammen. Schildchen klein. Flügeldecken an der Basis kaum breiter als Halsschild, mit vorspringenden Schultern, der 7. Zwischenraum in dem basalen Viertel geAvölbt, die Seiten oval mit zusammen verengten Spitzen. Punktstreifen schmal, Zwischenräume ziemlich breit, gleichmäßig fein netzartig skulptiert, 1., 3., 5., 7., Zwischenraum gewölbt. Beine und Bauehsternite mit hellen Schuppen bedeckt, Schenkel an den Spitzen schwarz gemäkelt. Bauehsternite mit schwarzen Makeln, 5. Sternit ganz schwarz. Länge: 8,5-11 mm. Holotypus: 0 : Z a v e h a n aimak: 15 km NW von Somon Songino, 1 840 m, 13. Vn. 1968 (Nr. 1093); paratypus: çf : ebenda. - 2 Ex. Von S. waldheinii FAUST unterscheidet sie sich durch die folgenden Merkmale Der Mittelkiel des Rüssels länger und gleichmäßiger erhöht, Halsschild breiter, oben ohne helle knieartig gebogene Binde, alle Schenkel mit deutlichen schwarzen Makeln an der Spitze. 21. Stephanocleonus bicostatus GEBEER — Central aimak: Tosgoni ovoo, 5-10 km N von Ulan-Baator, 1500-1700 m, 19-20, 23-24. VII. 1967 (Nr. 925); Za vchan aimak: Coit chunch, 26 km ONO von See Telmen nuur, 2150 m, 13. VII. 1968 (Nr. 1102); C hövsgöl aimak: 8 km N von Somon Buren chaan, am Fluß Delger mörön, 1450 m, 16. VII. 1968 (Nr. 1114). - 3 Ex. 22. Stephanocleonus deportatun CHEVROEAT — Uburchangaj aimak: Changaj Gebirge, 15 km NO von Somon Chuzirt, 1700 m, 30. VI. 1964 (Nr. 228). - 1 Ex. 23. Stephanocleonus dubius FAUST — Gobi Altaj aimak: Gobi Altaj Geb., 3 km S von Paß Dötijn davaa 2880-3000 m, 20. VI. I960 (Nr. 580). - 1 Ex.