Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 63. (Budapest 1971)

Verseghy, K.: Angaben über den Wasserhaushalt einiger Xerotherm-Erdflechten

Wasser auf kapillarem Weg erfolgt. Laut STOCKER (1927) ist die ausserordentliche Geschwindigkeit der Aufnahme von tropfbarflüssigem Wasser damit zu erklären, dass die Rindenschichte in Trockenzustand interzellulare Räume und Hyphen­räume enthält. In Wasser getaucht, dringt das Wasser in die Interstitien. Nachher beginnt auf grossen Flächen die Quellung der Hyphen und abhängig von der Dicke der Quellschichte erreicht der Thallus in 1—2 Minuten die vollständige Wasser­sättigung. STOCKER hat auch die Aufnahme von atmosphärischem Dampfgehalt geklärt. Laut ihm beginnt in den Flechten in einer dampfgesättigten Athmosphäre ein Quellungsvorgang. In einigen Tagen erreichen sie das Quellungsmaximum und damit eine Gleichgewichtslage, was sie bei Aufnahme von tropfbarflüssigem Wasser mit kapillarer Wasserleitung überschreiten. Im Quellungsmaximum steht die Abb. 4. Wasserdarnpf auf nähme bei 100% relativem Dampfgehalt

Next

/
Oldalképek
Tartalom