Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 63. (Budapest 1971)

Debreczy, Zs. ; Hargitai, L.: Die zönologischen und bodenkundlichen Verhältnisse der xerothermen Eichenwälder des Permer-Rotsteines im Balatonoberland

Die Tatsache, dass sich an den Südhängen für die kalkliebenden Pflanzen günstigere pH-Verhältnisse entwickeln als an den nördlichen Seiten oder an hö­heren Punkten, steht augensichtlich mit den trockeneren, mikroklimatischen Verhältnissen und mit einer geringeren Auslaugung im Zusammenhang. Zur genaueren Bestimmung dieser Verhältnisse sind noch weitere Untersuchungen notwendig. Die Böden sind an organischen Substanzen auffallend arm. Das ist in Tabelle 1. zu sehen. Eine ausführliche Sammlung und Aufarbeitung der Bodenproben hat uns eine schematische Darstellung der Verteilung der organischen Substanz der Böden ermöglicht. Die Darstellung zeigt die Verteilung der Humussubstanzen. Merk­würdiger sind die Farbwerte, welche die Humusqualität charakterisieren. Nach Auswertung der Stabilitätskoeffizienten haben solche Böden mit höherem pH die höchste Humusstabilität als den kritischen günstigen pH Wert, welche an den Südost orientierten Hängen sind, auf mit Löss bedeckten Flecken oder an den Südhängen zu finden sind. Hier sind Humussubstanzen von einer günstigeren Qualität (Abb 5). Die niedrigsten Stabilitätskoeffizienten sind in eines Bodenprofils von Nordhängen zu finden mit einem Wert: 0,006. Ähnlich niedrig sind die Werte bei Oberflächen mit Moos und Flechten bedeckten Flecken (0,0111). Abb. G. Die F-Kurven der zwei untersuchten Böden. Beim 1. Profil ändern sich die Kurven kontinuerlich in den Aj, A 2 und B Horizonten, entsprechend dem Humifikationsgrad. Beim 3. Profil zeigen die F-Kurven in denselben Schichten sehr gut die Differenzen der Humifikation z. B. die Unterschiede zwischen den unteren und oberen Schichten des A 1 Horizontes

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