Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 63. (Budapest 1971)
Debreczy, Zs. ; Hargitai, L.: Die zönologischen und bodenkundlichen Verhältnisse der xerothermen Eichenwälder des Permer-Rotsteines im Balatonoberland
Werte haben wir aber die merkwürdigen Ergebnisse einer unserer früheren Arbeit herangezogen (HARGITAI 1967) insofern wir die Ergebnisse und die Konzeption des günstigen kritischen bodenbiochemischen Wertes, welcher in den erwähnten Untersuchungen ausgearbeitet wurde, hier auch angewendet haben. Von verschiedenen Schichten der meist charakteristisch gehaltenen Bodenflecken in Abhängigkeit der Tiefe wurden eingehendere Humus-Untersuchungen an den gesammelten Bodenproben durchgeführt. Von Horizonten mit verschiedenen Humifikationsgraden wurden Bodenproben einzeln gesammelt. (A 00 , A 0 , A x obere Schicht, A x untere Schicht) Organische Bodensubstanz wurde von Litterschichten durch Glühverlust, von Schichten, die überwiegend aus anorganischen Bestandteilen bestehen, mit Tyurin-Methode bestimmt. Zum Studieren der Umwendungsprozesse und Qualitätseigenschaften der Humussubstanzen wurde die Methode von HARGITAI (1955) angewendet. Die Methode wurde nach HOCK von Author ausgearbeitet. Das wesentliche der Humusstabilitäts-Koeffizient-Untersuchungen ist, dass die verdünnten alkalischen Lösungen z. B. NaOH die rohen, und nicht echten, niedermolekularen, sauren, zu Ca nicht gebundenen Humussubstanzen lösen. In NaF sind gegenseitig die Humussubstanzen von besserer Qualität, mit höherem Molekulargewicht, und welche mit Ca gebunden sind — löslich. Je dunkler die NaF-Extrakte und heller die NaOH Extrakte sind, desto besser humifiziert sind die untersuchten Humussubstanzen. Das kann man in Stabilitätszahlen ausdrücken: Q "W. ^NaOH „E" bedeutet Extinktion (PULFRICH Photometer). Durch Umrechnung auf 1% Humusgehalt kann man die Stabilitätskoeffizienten ausrechnen. K= - EnoF NaOH- H Nach Ergebnissen früherer Untersuchungen, welche von Author (HARGITAI 1965) an Bodenproben aus Ungarn und 6 europäischen Länder durchgeführt wurden, ist es klar, dass mit dieser Methode die Unterschiede zwischen verschiedenen Bodentypen ebenso, wie Unterschiede zwischen Böden von denselben Typen untersucht werden können. Die Unterschiede können in einem Skalesystem im Bereich von 5 Grössenordnungen ausgewertet werden. Die andere angewandte Methode ist die Analyse der F-Kurven. Wenn man Bestimmungen der Stabilitätskoeffizienten durchgeführt hat, sind keine besonderen Messungen zur Aufnahme der F-Kurven mehr notwendig. Die F-Kurven sind exakte Merkmale der Farben von Humussubstanzen. Wenn man die ExtinktionsWerte (bei einer gewissen Wellenlänge gemessen) mit Extinktionswerten der längsten Farbfilter Wellenlänge dividiert, kommt man zu den F-Werten. Das ist ein F-Wert. Wenn man bei verschiedenen Wellenlängen die F-Werte aufnimmt, kommt man zu den F-Kurven, welche nach unseren Untersuchungen für Humussubstanzen sehr charakteristisch sind. Nach pH und Kalkbestimmungen der Bodenprofile haben wir überall niedrigen CaC0 3 Gehalt gefunden (mit Ausnahme von solchen Hängen, welche mit Löss bedeckt sind), und trotzdem findet man kalkliebende Pflanzen an den südlichen Hängen dieser Oberflächen. Die Untersuchungen bei solchen Bodenprofilen haben