Kaszab Zoltán (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 63. (Budapest 1971)

Debreczy, Zs. ; Hargitai, L.: Die zönologischen und bodenkundlichen Verhältnisse der xerothermen Eichenwälder des Permer-Rotsteines im Balatonoberland

kung des harten Grundgesteins auf die Vegetation zu vermindern oder vollständig einzustellen. Die Komponenten des Permer-Rotsteins sind die folgenden: SiO. 78,56%, Fe 2 0 3 6,74%, A1 2 0 3 10,60%, H 2 0 2,14%, Na 2 0 1,16%, K 2 0 0,83%, wobei CaO und MgO nur in Spuren erhalten sind. In der gelblich verwitterten Steinkruste des Gesteines sinkt Fe 2 0 3 auf 2,42%, wobei sich der Inhalt des Si0 2 und A1 2 0 3 kaum verändert. Die rötliche Farbe gewinnt das Gestein vom Eisenoxid. Die Böden dieses Gebietes gehören zu der podzolischen braunen Walderde (STEFANOVITS 1961). Diese podzolische Böden sind überall zu finden, wo der Permer­Rotstein zum Vorschein kommt und wo sie nicht von einer Pannon-Pleistozän­Schicht bedeckt sind. Die sich unmittelbar am Grundgestein ausgebildeten Böden und Verwitterungsschütten haben eine niedrige H+ Konzentration (pH: 4,06—5,91; Tabelle 1.) und diese Acidität zeigt sich im ganzen Bodenprofil. Die hiesigen Böden haben fast keinen Carbonatinhalt und in dieser Eigenschaft sowie diesem sich an­schliessenden anderen Eigenschaften (wie Humusmenge und -qualität, Humus­stabilität, Nährstoffaufnahmfähigkeit usw.), unterscheiden sie sich scharf von den umgebenden, aus Kalk- und Dolomit-Grundgestein gebildeten Gebieten, die schon in die Zone der braunen Walderde karbonatrestige braune Walderde, Humuskarbonat­Boden gehören (STEFANOVITS 1961, DEBRECZY 1967 b), die abgesehen von der oberen Schicht des Bodenprofils, stark kalkhaltig sind. Der kalkreiche braune Waldboden zieht sich durch Vermittelung des Löss auf den Permer-Rotstein, wo er mit der podzolischen braunen Walderde im unmittelbaren Kontakt steht. Das Klima des untersuchten Gebietes ist typisch submediterran, mit einem Niederschlagsmaximum am Frühlingsende-Sommeranfang und einem zweiten in August-September (Abb. 3). Das relative arid Klima spiegelt sich in der, unter 300 m stehenden durchschnittlichen Sommerhalbjahr-Niederschlagsmenge, welches mit der Durchschnittstemperatur von 17 °C zusammenfällt (Orsz. Met. Int. 1960). Ausgehend von dem Walterschen Zusammenhang der Evaporation der Vegetation und der Temperatur (10 °G = 20 mm) zeigt sich hier noch keine Arid-Klima, doch fällt der grösste Teil der Sommerniederschläge hier in Form von Platzregen nieder, dessen grösster Teil unbrauchbar ist. Die Unausgeglichenheit der Niederschläge Abb. 2. Typische geologische Querschnitte von dem untersuchten Permer­Rotsteingebiet. P: Permer-Rotstein; Qu-F: Quarzige Füllt; C: Kalk- und Dolomit-Schichten; L: Löss (nach L. LÓCZY, 1913)

Next

/
Oldalképek
Tartalom