Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 62. (Budapest 1970)
Bohus, G.: Interessantere Cortinarius-Arten aus dem Karpaten-Becken
Cortinarius îufoalbus KÜHN. Es ist einmal gelungen 45 Exemplare dieser seltenen Art einzusammeln. Charakteristisch ist, dass der Stiel reichlich mit Velum universale umhüllt und lange zottig-flockig gegürtelt-gestiefelt bleibt. Eine andere Eigentümlichkeit besteht in der Farbe (welche lebhafter als die in der Literatur angegebene war): Hut ockerlichrosa. Lamellen lange lilalichrosa bleibend. Stiel und Fleisch ockerlichrosa. Hut angedrückt kleinschuppig. Sporen gross: 13-14x7-7,5 p. Herr Professor MOSER hat das Material gefälligerweise bestimmt. Mts. Bükk: Mt. Feketelen, Querco petraeae — Carpinetum pannonicum caricetosum pilosae, 7. IX. 1955., leg. G. BOHUS et M. BABOS. Cortinarius suaveolens BAT. Diese leicht erkennbare Art wird von KÜHNER, R. & ROMAGNESI, H. (1953) als selten bezeichnet und kommt auch in der Monographie von MOSER, M. (1960) mit wenigen Daten vor. Charakteristische Eigenschaften: Hut anfangs lila, später orangeocker, ocker. Lamellen lila, amethystlila, alpenveilchenlila. Geruch stark, orangeblütenartig, irisartig oder pipereseifeartig. Standort nach MOSER, M. (1960): Buchenwald auf Kalk. Das stimmt mit den Umständen der zwei Standorte im Karpaten-Becken überein, mit der Ergänzung, dass zwar an beiden Stellen das Grundgestein Kalk war, der Oberboden doch in bedeutendem Masse sauer wurde. Mts. Bükk: prope Lillafüred, Melitti — Fagetum subcarpaticum luzulo-caricetosum pilosae, 8. X. 1958., leg. G. BOHUS et M. BABOS; Mts. Budai: prope Makkosmária, silva mixta, 16. X., 20. X. 1967., leg. M. BABOS et E. VÉSSEY, 17. X. 1968,. leg. G. BOHUS et M. BABOS. Cortinarius subeompar (ined.) Dieser in allen drei beobachteten Beständen des Eichenwaldes mit V actinium auftretende und vom C. compar WEINM. ex FR. abweichende neue Taxon kann als Art oder Unterart betrachtet werden. Die Standorte liegen weit voneinander, die grösste Entfernung beträgt etwa 350 km. Die Fruchtkörper triften in ziemlich grosser Zahl auf, im Zemplener-Gebirge kamen während einer Sammlung mehrere Exemplare, im Dauerquadrat im Bükk-Gebirge bei mehrerer Gelegenheit mehrere Exemplare, im Soproner-Gebirge im vermarkten Dauerquadrat bei einer Gelegenheit 47 Exemplare zum Vorschein. An die Beschreibung des Taxons konnte hier die Reihe noch nicht kommen, da die chemischen Reaktionen an frischen Exemplaren noch untersucht werden müssen. Die Art weicht von C. compar im folgenden ab : Hut auffallend silberig bereift; Sporen grösser: 6-8,5x4-5,4 p. (bei C. compar: 5-7x3-4 p); Basidien cca. zweimal so dick: 17-26x7-8,5 p (bei C. compar: 20x4 p). Mts. Zempléni: Mt. Lackó, Genisto tinetoriae — Quercetum petraeae subcarpaticum myrtilletosum, 3. IX. 1958., leg. G. BOHUS et M. BABOS; Mts. Bükk: Mt. Balázs,