Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 60. (Budapest 1968)
Pintér, L.: Revision der in Ungarn vorkommenden Arten der Gattung Acicula Hartmann. 1821
durch eine kaum gefädelte Naht getrennt; der letzte gegen die Mündung ansteigend. Mündung senkrecht, halbeiförmig, schief ausgeschnitten, nach oben meistens zugespitzt. Mundsaum eÍEfach,kaum verdickt, ohne äussere Wulst. Die Ränder durch eine schwache Schwiele verbunden. Am Aussenrand der Mündung eine kleine sinulusartige Einbuchtung. Aufenthalt: unter eingesenkten Steinen und totem Laub (BOETTGER, 1940). Verbreitung: Siebenbürgen, Serbien, Bosnien. Ungarn: es sind 9 Stücke bekannt, aus der Anschwemmung der Tisza bei Tiszatelek (leg. I. VÁSÁRHELYI, 11. X. 1953). Untergattung: Platyla MOQTTIN— TANDON, 1855 Hist. Moll. France, 1855, 2, 507. Schale mittelgrcss, gelblich-braun bis rotbraun, glatt, hochglänzend, Nackenwulst stark entwickelt. Acicula (Platyla) banatica (ROSSMASSLER, 1842) Pupula lineata var. banatica ROSSM., 1842, Icon., 2, f. 736 (Carychium in tabula). Terra typica: Banat. Acme banatica leptocheila A. WAGNER, 1915, Denkschr. Kais. Akad. Wiss., Wien, 91, Acme oltenica NEGREA, 1963, Comun. Acad. Rep. Pop. Romine, 13, 385 — 390. Terra typica: Oltenia. .Schalenabbildung: Soós, 1943; NEGREA, 1963; KOBELT, 1894. Radula: SCHACKO, 1875. H. 4-5.5; Br. 1.3-1.7 mm. Gehäuse zylindrisch-turmförmig, gegen die stumpfe Spitze verjüngt, hornfarben bis dunkelbraun. In frischem Zustand durchsichtig, sehr glänzend. Umgänge S 1 /^— 7, regelmässig zunehmend, seitlich gedrückt, durch eine tiefe Naht, die von einer scharfen fadeiförmigen Randzone begleitet wird, getrennt. Letzter Umgang gegen die Mündung schwach ansteigend. Mündung senkrecht, schmal eiförmig, nach oben meist stark zugespitzt. Mundsaum scharf, einfach, ohne deutliche Lippe. Nackenwulst kräftig, nach hinten nicht steil abgeböscht, dem Mundsaum meist sehr nahe, oder unmittelbar am Mundsaum liegend. Nabel bedeckt. Kallus auf der Mündungswand kräftig, mit etwas erhöhtem Rand. Aufenthalt: meist in feuchten und dunklen Tälern, unter Steinen und totem Laub, im Boden, oder auch in Höhlen. Verbreitung: Banat, Bosnien, Serbien, Siebenbürgen. Ungarn: Mecsek-Gebirge (Mélyvölgy 28, Pekinyáki völgy 1) Anschwemmung des Maros bei Szeged (2). Acicula (Platyla) polita (HARTMANN, 1840) Pupula acicularis polita HARTMANN, 1840, Erd- und Süsswasser-Gasteropoden der Schweiz, 5, 5. Locus typicus: Schweiz, Kt. Waadt, Nyon. Acme oedogyra PALADILHE, 1868, Revue et Mag. Zool., 236. Locus typicus: Kieco (Kiew, Kielce?) •Schalenabbildung: KOBELT, 1894; JACKIEWICZ, 1967. G enitalorgane : JACKIEWICZ, 1967. E adula: SCHACKO, 1875.