Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 58. (Budapest 1966)

Bondor, L.: Sedimentäre und pyroklastische Mineralien aus den eozänen Schichten NO-Transdanubiens

mes an die Tuffauswürfe gebunden, der Glaukonit ist überwiegend infolge der Um­wandlung des Biotits entstanden. Die obenangeführten Untersuchungsergebnisse liefern — bezüglich des eozänen Vulkanismus folgende Angaben: 1. Stratigraphisch nachweislich ist das durch eine gleichzeitige vulkanische Akti­vität zustandegebrachte Pyroklastikum in den eozänen Schichten aufgetreten. 2. Obwohl die Länge des Transportweges des vulkanischen Staubes einige tau­send km erreichen kann, lag das Ausbruchzentrum näher als 100—150 km. 3. Der Gesteineharakter des Pyroklastikums : Kalkalkalische, intermediäre Zu­sammensetzung. 4. Die wiederholt stattgefundenen Ausbrüche können aus einem und demgleichen Magmaherd stammen. Vor einigen Ausbrüchen konnte eine stärkere Magmendiffe­renziation stattfinden. 5. Aus dem regelmässigen Auftreten des Apatits, des Zoisits und des Granats ist darauf zu folgern, dass die vulkanische Eruption auf einem Kalksteingebiet, vielleicht auf einem Dolomit-Gebiet stattgefunden hat, dass diese Mineralien als Resultat des Kontakteffekts der Mineralien zustandekamen, und, dass das Magma einen Teil des umliegenden Kalksteines eingeschmolzen hatte. So können wir an keine mit den sub­vulkanischen Andesiten des Velenceer Gebirges verbundene vulkanische Aktivität den­ken, weil insofern dieses kristallische Grundgebirge vom Paläozoikum an eine er­hobene Lage besitzt, es in der näheren Umgebung keinen mesozoischen Kalkstein gibt, der Karbonkalkstein sich ferner befindet und von kleiner Menge ist. Die tonigen Gesteine durchbrechende Bewegung ist untergeordnet — als das auf Grund der wenigen Korundproben feststellbar ist. Die Stelle der Eruption befand sich wahrscheinlich auf dem Gebiet des Börzsöny ­oder des Schemnitzer-Gebirges. Die neuere Literatur verneint den eozänen Vulkanis­mus von Nagybörzsöny, wir wollen diese Präge durch weitere Untersuchungen er­klären. Ich möchte auf diesem Wege meinen Dank Herren Direktor CSABA RAVASZ und Dr. Doz. JÁNOS KISS für ihre Hilfe aussprechen, gleichfalls sage ich Dr. GÁBOR KOPEK für die Sammlung stratigraphisch gut bestimmten Tuffproben einen herz­lichen Dank. Literatur: 1. ANDRUSOV, D.: Geológia a vyskyty nerostnych surovin Slovenska (Bratislava, 1943, pp. 79). — 2. BONDOR, L.: Magyarországi glaukonitos kőzetek üledék­földtani vizsgálata. (Investigations of sedimentary geologv on Hungarian glauconitic rocks) (Földt. Közi., 90, 1960, p. 293 — 302). — 3. CSÁNK, E.: A Piliscsév 4. sz. fúrás oligocén képződményeinek üledékkőzettani vizsgálata (Examen lithologique des forma­tions oligocènes du forage Piliscsév N° 4) (Jahresbericht der Ungarischen Geologischen Anstalt für 1961, Teil I, 1964. p. 383 — 393). — 4. DANA, J. D.: The System of Minera­logy (1, Seventh edition 1958, New-York, p. 534 — 539, p. 688 — 702). — 5. DANA, J. D.: The System of Mineralogy (2, Seventh edition, I960, New-York, p. 878 — 884). — 6. DANA, J. D.: 1962, New-York, p. 12 — 17, p. 132 — 135). — 7. PANTO G. & MiKÓ, L. : A nagybörzsönyi ércesedés (The Nagybörzsöny ore deposits) (Jahrbuch der Ungarischen Geologischen Anstalt, 50, 1, p. 1. — 94). — 8. SZÁDECZKY-KARDOSS, E. : Geokémia (ungarisch) (Budapest,, 1955, p. 230—241, p. 359—367, p. 323—326). — 9. KOCH, S. & SZTRÓKAY, K. I.: Ásványtan (Ungarisch) (Budapest, 1955, p. 403—413, p. 418-—433, p. 442—448, p. 464—461). — 10. VADÁSZ, E. : Magvarorszég földtana (unga­risch) (Ed. 2, Budapest, I960, p. 190—212, p. 374—377).

Next

/
Oldalképek
Tartalom